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Doch keine strengeren EU-Regeln gegen PFAS und Chemikalien

Iede de VriesIede de Vries
EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall verzichtet auf eine umfassende neue Regelung für Zulassungsvoraussetzungen und die Verwendung von Chemikalien. Damit nimmt sie frühere Zusagen dieser zweiten Von-der-Leyen-Kommission, VDL-2, zur Durchsetzung des Green Deals zurück.
Die EU verschiebt strengere Regeln gegen PFAS, Umweltaktivisten schlagen Alarm.Foto: (eigen foto)

Die Europäische Kommission gerät dadurch bei ihren Plänen zur Bekämpfung gefährlicher Chemikalien weiter in Verzug. Umweltgruppen warnen, dass dadurch mehr Verschmutzung entsteht. Es wird daher auch kein europäisches Verbot für die Verwendung nicht abbaubarer Chemikalien (forever chemicals) wie PFAS geben. 

Vor vier Jahren stellte die Europäische Kommission (VDL-1) einen ambitionierten Plan vor, um breite Gruppen schädlicher Stoffe einzuschränken. Dieser Plan galt als einer der größten Eingriffe im Bereich der Chemikalienregulierung in Europa.

Bauernprotest

Doch durch Proteste europäischer Landwirte und Widerstand im Europäischen Parlament kam es nicht zu einem Verbot der Verwendung gefährlicher Chemikalien in der Landwirtschaft.

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Vier Jahre später zeigt sich, dass die Umsetzung dieses Teils des Green Deals ins Stocken geraten ist. Bei einem Großteil der geplanten Maßnahmen wurde mit der Arbeit noch nicht begonnen oder sie liegt still. Dies sorgt für wachsende Sorgen über den Fortschritt.

Gefährlich

Umweltorganisationen machen die Kommission selbst als Hauptgrund für die Verzögerung verantwortlich. Ihrer Ansicht nach wird zu langsam bei der Reduzierung gefährlicher Chemikalien gehandelt, trotz früherer Versprechen, schneller gegen schädliche Stoffe vorzugehen.

Durch die Verzögerungen sei zusätzliche Verschmutzung entstanden. Es handelt sich um Zehntausende Tonnen Chemikalien, die möglicherweise früher eingeschränkt hätten werden können. Die betreffenden Stoffe finden sich oft in Alltagsprodukten. Denken Sie an Materialien, die in Kinderprodukten oder anderen Konsumgütern verwendet werden. Einige davon bleiben lange in der Umwelt vorhanden.

Neustart?

Nach den bestehenden Regeln muss die Kommission innerhalb weniger Monate auf Gutachten von Experten reagieren. In der Praxis geschieht dies jedoch nicht immer rechtzeitig. Entscheidungen warten manchmal jahrelang auf sich. Die Verzögerungen reichen von über einem Jahr bis fast vier Jahren. Umweltgruppen fordern die Kommission auf, schneller zu handeln und die Umsetzung des Plans wieder in Gang zu bringen.

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Tags:
Milieu

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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