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Irische Milchviehhalter dürfen künftig weniger Mist auf Weiden ausbringen

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Kommission hat Irland mitgeteilt, dass die Derogation für das Ausbringen von Mist auf Feldern nicht erneut verlängert wird. Die Aufhebung dieser Ausnahmeregelung hatte Brüssel bereits früher angekündigt, nachdem festgestellt wurde, dass die Nitratbelastung im Boden- und Oberflächenwasser noch nicht ausreichend reduziert wurde.

Die aktuelle Derogation für Irland läuft am 1. Januar 2026 aus, wobei der Derogationsgrenzwert in bestimmten Gebieten ab dem 1. Januar 2024 von 250 kg/ha auf 220 kg/ha gesenkt wird. Dies tritt also schon in wenigen Monaten in Kraft. Der irische Landwirtschaftsminister Charlie McConalogue hat – wie zuvor seine deutschen und niederländischen Amtskollegen – vergeblich versucht, bei Brüssel noch ein „Übergangsjahr“ zu erwirken.

Laut Minister McConalogue bestätigte Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius, dass es „keine Aussicht“ auf eine Wiedereröffnung der aktuellen Kommissionsentscheidung gebe. „Der Kommissar machte deutlich, dass Irland eines der zuletzt verbliebenen drei Mitgliedsländer mit einer Derogation ist, während er betonte, dass keine Aussicht auf eine Überprüfung der derzeitigen Entscheidung besteht.“

Die Nachricht bedeutet, dass Tausende irische Milchviehhalter innerhalb der nächsten vier Monate gezwungen sein werden, ihren Viehbestand zu verkleinern oder zusätzliche Weideflächen zu erwerben, um den neuen EU-Vorschriften zu entsprechen.

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Bereits Anfang dieses Jahres hat die irische Regierung ein Paket von Vorschlägen zur öffentlichen Anhörung vorgelegt, wie Irland den Viehbestand in den kommenden Jahren reduzieren kann. Über diese Vorschläge muss innerhalb weniger Wochen ebenfalls entschieden werden.

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Tags:
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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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