Die Landwirtschaftsminister von Spanien und Portugal haben die Europäische Kommission um zusätzliche finanzielle Unterstützung für die von anhaltender Dürre betroffenen Landwirte gebeten. Große Teile des ländlichen Raums im Norden Spaniens und Portugals sind seit Monaten fast „ausgetrocknet“, und die landwirtschaftlichen Erträge nehmen immer weiter ab.
Der EU-Kommissar für Landwirtschaft, Janusz Wojciechowski, erklärte, er habe seine südeuropäischen Kollegen bereits am Rande eines informellen Treffens in Straßburg getroffen. Wojciechowski sprach mit Luis Planas und seiner portugiesischen Amtskollegin Maria do Céu Antunes über die Auswirkungen der ungewöhnlichen Winterdürre. Es wird geprüft, welche Fonds mobilisiert werden können, um die Schäden in der Landwirtschaft auszugleichen und den Sektor zu unterstützen.
Spanien und Portugal wollen dieses Thema auf der Ministerratssitzung nächste Woche in Brüssel besprechen. Vor zwei Wochen hatte die portugiesische Regierung Beschränkungen für die Nutzung von Wasser aus Stauseen zur Stromerzeugung angekündigt. Auch im landwirtschaftlichen Bereich gelten aufgrund der Dürre, die das portugiesische Festland betrifft, Einschränkungen bei der Wassernutzung.

