Aus Daten von Eurostat geht hervor, dass der durchschnittliche Pachtpreis für Ackerland in den Niederlanden 843 Euro pro Hektar betrug, verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 233 Euro, gefolgt von Dänemark (561 Euro pro Hektar) und Griechenland (486 Euro pro Hektar). Die Pachtpreise waren 2022 in der Slowakei (57 Euro pro Hektar), Kroatien (74 Euro pro Hektar) und Malta (89 Euro pro Hektar) am niedrigsten, während Lettland mit 92 Euro pro Hektar etwas teurer war.
In drei EU-Ländern gab es besonders starke regionale Unterschiede bei den Bodenpreisen für 1 Hektar Ackerland. In den Niederlanden schwankten die Preise von 66.051 Euro in Friesland bis 150.644 Euro in Flevoland, wobei der landesweite Durchschnitt bei 85.431 Euro pro Hektar liegt.
Ackerland in Kroatien war 2022 erneut das günstigste in der EU, mit einem durchschnittlichen Preis von 3.700 Euro pro Hektar, wie aus Daten von Eurostat hervorgeht, die diese Woche veröffentlicht wurden. Die günstigsten Regionen für den Kauf von 1 Hektar Ackerland waren Övre Norrland (durchschnittlich 2.041 Euro) und Mellersta Norrland (2.437 Euro) in Schweden.
Der durchschnittliche Kaufpreis für einen Hektar landwirtschaftliche Fläche lag 2022 mehr als 45 Mal höher als der durchschnittliche Pachtpreis. Die Preise reichten von einem Tiefstwert von 3.700 Euro in Kroatien bis zu durchschnittlich 233.230 Euro in Malta. Die Preise in Malta spiegeln die begrenzte Verfügbarkeit von Ackerland auf den Inseln und den Druck für alternative Nutzung wider. Das gilt auch für die Kanarischen Inseln Spaniens und einige griechische Inseln.

