Der Kreml berichtet, dass es sowohl um die Vorbereitung möglicher Verhandlungen zur Lösung des Konflikts in der Ukraine als auch um ein Treffen der Präsidenten Russlands und der USA geht.
In Europa wird dem Treffen zwischen den USA und Russland in Saudi-Arabien mit einiger Hoffnung, aber vor allem mit großer Skepsis begegnet. Es bestehen erhebliche Zweifel daran, ob ein schneller Deal zwischen Trump und Putin den Krieg beenden kann und ob die ukrainischen und europäischen Interessen respektiert werden.
Eines steht bereits fest: Die Vereinigten Staaten, bisher der größte Stützpfeiler der Ukraine, und Russland, der Aggressor in diesem bereits drei Jahre andauernden Krieg, sprechen wieder miteinander.
Bei den Gesprächen in Saudi-Arabien werden jedoch keine Vertreter der Ukraine oder Europas am Verhandlungstisch sitzen. Zwar wird der ukrainische Präsident Selenskyj ebenfalls in der saudischen Hauptstadt Riad erwartet, doch er hat bereits erklärt, dass er die Gespräche zwischen Rubio und Lawrow über die Ukraine nicht akzeptiert. Er betonte, dass nur mit der Ukraine über eine Lösung des Konflikts verhandelt werden könne.
Die Europäische Union stellt sich hinter die Ukraine, nachdem der US-Präsident Donald Trump seine NATO-Verbündeten Ende letzter Woche verblüffte, indem er direkte Friedensgespräche mit Russland über den bereits drei Jahre andauernden russischen Krieg gegen die Ukraine eröffnete. Dies wurde am Montag nach einer einberufenen europäischen Gipfelsitzung bekräftigt.
Die EU drängt die 27 Mitgliedstaaten dazu, die eigene Waffenproduktion zu erhöhen, einschließlich Flugabwehrgeschützen, Raketen und mindestens 1,5 Millionen Artilleriegranaten, mit Blick auf die veränderte Haltung Washingtons gegenüber der Ukraine.

