Der Anteil der Landwirtschaft an den Volkswirtschaften der verschiedenen europäischen Länder variiert etwas: Die höchsten Werte werden in Griechenland (3,2 Prozent), Rumänien (2,5 Prozent) und Spanien (2,3 Prozent) verzeichnet.
Die niedrigsten Werte finden sich in Luxemburg und Malta, wo der Einfluss des Mehrwerts der Landwirtschaft nur 0,2 Prozent des BIP beträgt.
Der Durchschnittspreis der erzeugten Landwirtschaftsprodukte ist in der EU im Vergleich zu 2024 um 3 % gestiegen. Der Durchschnittspreis für den Einkauf von Gütern und Dienstleistungen in der Landwirtschaft ist ebenfalls gestiegen, jedoch bescheidener, um weniger als 1 %.
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Dieser Anstieg der Agrarpreise folgt auf einen leichten Rückgang im Jahr 2024, der wiederum einer Reihe von Anstiegen von 2021 bis 2023 vorausging.
Die Preisänderungen im Jahr 2025 variierten erheblich für verschiedene Agrarprodukte. Starke Anstiege wurden bei Rindfleisch (+26 %) und Eiern (+23 %) verzeichnet, sowie moderate Anstiege bei Obst und Milch (je +10 %) und Geflügel (+9 %).
Laut Eurostat betrug der Durchschnittspreis für Ackerland in der Europäischen Union im Jahr 2024 schätzungsweise 15.224 € pro Hektar. Dies ist ein Anstieg von 6,1 % gegenüber 2023, als der Durchschnittspreis 14.343 € pro Hektar betrug.
Auch die durchschnittlichen Pachtpreise für Ackerland und Dauergrünland sind gestiegen. Im Jahr 2024 lagen die durchschnittlichen Pachtpreise in der EU bei 295 € pro Hektar und Jahr, ein Anstieg von 6,4 % gegenüber 277 € im Jahr 2023.
Die Bodenpreise variierten stark zwischen den EU-Ländern. Malta verzeichnete den höchsten Durchschnittspreis für Bauland mit 201.263 € pro Hektar. Es folgten Niederlande mit 96.608 € und Portugal mit 76.556 € pro Hektar.

