Dies wurde bei dem Staatsbesuch des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz in Peking vereinbart. In einer ersten Reaktion zeigte sich die Organisation der deutschen Schweinezüchter verhalten optimistisch.
Eine Stellungnahme des ISN lautete: ‚Auch wenn keine endgültige Durchbruch bei den deutschen Schweinefleischexporten erzielt wurde, waren die Gespräche dennoch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ausschlaggebend ist jetzt, dass die offenen Punkte auf Fachebene intensiv bearbeitet werden und die weiteren Schritte zügig umgesetzt werden, damit der deutsche Schweinefleischexport nach China so schnell wie möglich wieder freigegeben wird.‘
Der Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat hierzu mehrere Vereinbarungen mit der chinesischen Seite unterzeichnet. Die Importverbote für Äpfel und Rindfleisch galten bereits seit vielen Jahren nach einem BSE-Ausbruch. Nachdem 2020 auch die Afrikanische Schweinepest in Deutschland festgestellt wurde, stoppten viele Länder den Import von deutschem Schweinefleisch, darunter auch China. Mehrere asiatische Länder erlauben seit Kurzem wieder den Export aus nicht betroffenen deutschen Bundesländern.
Ministerpräsident Li Qiang sagte, China wolle „mehr hochwertige deutsche Produkte importieren“. Scholz erläuterte, dass zudem ein engerer Austausch im Bereich nachhaltige Landwirtschaft sowie im Schutz und Erhalt der Biodiversität vereinbart wurde.
In China hatte Bundeskanzler Olaf Scholz zudem mit anderen sensiblen Themen zu tun, wie dem Krieg in der Ukraine, dem Nahen Osten und dem Dumping chinesischer Produkte (Elektroautos, Solarpaneele) auf dem EU-Markt.

