Der gesamte Export von Agrar- und Lebensmitteln belief sich 2025 auf einen Wert von etwa 238 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von rund 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit bleibt die Europäische Union einer der wichtigsten Akteure auf dem Weltmarkt für landwirtschaftliche Produkte.
Das Wachstum der Ausfuhr blieb jedoch begrenzt. Über das ganze Jahr betrachtet handelte es sich um einen kleinen Anstieg, was darauf hinweist, dass die internationale Nachfrage stabil blieb, aber nicht stark zunahm.
Deutlich mehr Import
Auf der anderen Seite nahm die Einfuhr deutlich stärker zu. Im Jahr 2025 wurden Agrar- und Lebensmittelprodukte im Wert von etwa 188 Milliarden Euro importiert. Das entspricht einem Anstieg von über 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Der Agrar- und Lebensmittelsektor bleibt damit eine wichtige Säule der europäischen Wirtschaft. Ein großer Teil des gesamten Handelsüberschusses der Europäischen Union stammt aus diesem Sektor.
Handelsbilanz
Die Ausfuhr ist zudem breit über verschiedene Produkte und Zielmärkte gestreut. Außerdem arbeitet Brüssel derzeit intensiv daran, mit weiteren Ländern weltweit Handelsabkommen abzuschließen. Das sorgt für Stabilität und macht den Sektor weniger abhängig von einem einzelnen Markt.
Außerdem bleibt die Nachfrage nach europäischen Produkten weltweit bestehen. Dies trägt dazu bei, den Export stabil zu halten, auch wenn das Wachstum begrenzt bleibt. Die Zahlen zeigen, dass der Sektor stark bleibt, sich aber die Dynamik verändert. Das geringe Exportwachstum und der deutlich höhere Anstieg der Importe führen zu einer Verschiebung in der Handelsbilanz.

