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EU-Fischfangquoten: Weniger Kabeljau, mehr Seezunge und Scholle; gleich viel Hering

Iede de VriesIede de Vries
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Die Fischereiminister der EU-Länder haben sich auf die Fangquoten für das nächste Jahr geeinigt. In der Nordsee darf die Fangmenge von Kabeljau halbiert werden. Für Köhler sinkt die zulässige Fangmenge um 15 Prozent.

Aber Makrele darf im kommenden Jahr um 41 Prozent mehr gefangen werden. Auch Dorsch darf ein Viertel mehr gefangen werden. Für die Heringfischer ändert sich nichts. Sie dürfen genauso viel fangen wie 2019. Die für niederländische Fischer wichtige Fangquote für Seezunge und Scholle wurde ebenfalls nach oben korrigiert.

Untersuchungen zur Größe der Fischbestände zeigten einen übermäßigen Nachwuchs von Seezunge und Scholle. Daher wurde die Quote für Scholle um 17 Prozent und für Seezunge sogar um 40 Prozent erhöht.

Fischerei-Organisationen warten in diesem Jahr gespannt auf die Verhandlungen mit Großbritannien über den Brexit. Dieses Jahr ändert sich noch nichts, aber britische Fischer haben schon klargestellt, dass nach dem EU-Austritt der Briten keine europäischen Fischer mehr in britischen Gewässern fischen dürfen.

Übrigens haben die EU-Länder bereits angedeutet, dass sie die Fischereirechte in ein neues Handelsabkommen aufnehmen wollen, das der britische Premierminister Johnson gerne mit der EU abschließen möchte.

Niederländische Fischerei-Organisationen zeigten sich mit dem Ergebnis der Fangquoten für 2020 sehr zufrieden, während Naturschutzorganisationen über die vereinbarten Mengen verärgert sind. Sie weisen darauf hin, dass fast jedes Jahr mehr gefangen werden darf und von einem nachhaltigen Fischbestand keine Rede sein kann.

Internationale Naturschutzorganisationen wollen gemeinsam prüfen, ob rechtliche Schritte eingeleitet werden können.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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