Der Untersuchung zufolge erhielt er EU-Subventionen für Weideland, das nicht ihm gehörte, wobei er Regierungsbeamte nutzte, um den Prozess zu erleichtern.
Der Schafzüchter setzte zwischen 2018 und 2023 Mitarbeiter ein, um Weideflächen auf den Namen seiner Eltern und eines Handelsunternehmens zu übertragen, um auf betrügerische Weise EU-Mittel zu erhalten. Angeblich arbeiteten auch Regierungsbeamte der rumänischen Agentur für Zahlungen und Eingriffe in der Landwirtschaft (APIA) daran mit.
Darüber hinaus soll er Anträge für Waldflächen gestellt haben, die keine Förderberechtigung besitzen, indem er die Unterstützung von Regierungsbeamten der APIA in Anspruch nahm. Auf diese Weise erlangte der Verdächtige circa 2,2 Millionen Euro an EU-Agrarfördermitteln.
Der europäische Staatsanwalt, der für die Untersuchung verantwortlich ist, ordnete die Festnahme der drei Verdächtigen an. Zudem wurden acht weitere Personen angeklagt, darunter fünf weitere Regierungsbeamte.

