EU Schlüssel-Plug-in-Autos für Reifen, Bremsen und Batterien

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Verhandlungsführer der EU-Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments haben sich auf die neuen Euro-7-Umweltstandards für die Zulassung neuer Fahrzeuge auf europäischen Straßen geeinigt. Diesmal bleiben die Abgaskriterien praktisch dieselben wie bei der aktuellen Euro-6-Norm, mit Ausnahme von Bussen und LKWs.

Es gibt Grenzwerte für die maximale Menge an Gummipartikeln aus Autoreifen und Metall aus Bremsscheiben, die in die Umwelt gelangen dürfen. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Luftqualität und das Lebensumfeld auf Hauptstraßen und Wegen deutlich ungünstiger und für die Anwohner unangenehm sind.

Mit den Regeln zu Gummistaub, Bremsscheiben und Batterielebensdauer können die EU-Umweltkriterien erstmals auch auf Elektrofahrzeuge angewendet werden. Nach den aktuellen EU-Entscheidungen werden neue Autos mit fossilen Brennstoffen nach 2035 nicht mehr zugelassen sein. Auch die Fahrzeuge müssen länger halten.

Mit der neuen Euro-7-Abgasnorm werden Mindestanforderungen an die Haltbarkeit von Batterien in Elektro- und Hybridautos (80% ab Lebensstart bis zu fünf Jahren oder 100.000 km und 72% bis zu acht Jahren oder 160.000 km) und Transportern (75% ab Start) eingeführt Lebensdauer bis zu fünf Jahre oder 100.000 km und 67% bis zu acht Jahre oder 160.000 km).

Der Text sieht außerdem die Einführung eines Umweltfahrzeugpasses vor, der Angaben zur Umweltleistung (zum Zeitpunkt der Zulassung!) wie Grenzwerte für Schadstoffe, CO2-Emissionen, Kraftstoff- und Stromverbrauch, elektrische Reichweite und Batterielebensdauer enthält.

 Fahrzeugnutzer müssen außerdem jederzeit Zugriff auf aktuelle Informationen über Kraftstoffverbrauch, Batteriestatus und andere relevante Informationen aus den Bordsystemen und Monitoren haben. Neue Fahrzeuge müssen so konzipiert sein, dass Manipulationen an digitalisierten Steuerungssystemen verhindert werden.