IEDE NEWS

EU verhängt erstmals auch Geldstrafe gegen chinesischen TikTok-Konzern

Iede de VriesIede de Vries
Die Europäische Union hat dem chinesischen Plattformbetreiber TikTok eine Geldstrafe von 530 Millionen Euro wegen Verstoßes gegen Datenschutzregeln verhängt. Damit wendet die EU strengere digitale Gesetze für Internetdienste an.
Afbeelding voor artikel: EU legt voor het eerst ook boete op aan Chinees TikTok-concern

Es ist eine der höchsten je gegen ein Technologieunternehmen in Europa verhängten Strafen und folgt auf frühere Sanktionen gegen amerikanische Tech-Giganten.

TikTok erhielt die Strafe für die Verarbeitung personenbezogener Daten von Minderjährigen ohne ausreichenden Schutz oder elterliche Zustimmung. Dies wurde im Zuge einer langwierigen Untersuchung durch die irische Datenschutzaufsichtsbehörde bekannt, die im Auftrag der EU handelt. 

Die Verstöße betrafen unter anderem Einstellungen, bei denen die Konten von Jugendlichen standardmäßig auf „öffentlich“ standen.

Promotion

Die Geldstrafe gemäß der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) steht nicht isoliert, sondern ist Teil umfassender EU-Gesetze wie dem Digital Services Act (DSA) und dem Digital Markets Act (DMA). Diese Gesetze sollen das Gleichheitsprinzip des freien Handelsmechanismus auch in der virtuellen Welt des Internets anwenden.

Mit diesen Maßnahmen will die EU zeigen, dass auch Online-Dienste den Marktgesetzen und Verbraucherrechten unterliegen. Der DMA und DSA dienen dazu, digitale Märkte fairer zu gestalten. Sie gelten für große Plattformen, die als „Torwächter“ angesehen werden und daher strengeren Regeln unterliegen.

Sowohl amerikanische als auch asiatische Technologieunternehmen müssen in letzter Zeit ihre Geschäftsmodelle an die europäischen Vorschriften anpassen. Meta, die Muttergesellschaft von Facebook und Instagram, warnt inzwischen vor möglichen Einschränkungen für europäische Nutzer, falls die EU versucht, europäische Regeln weltweit durchzusetzen.

Im Europäischen Parlament wächst die Unterstützung für einen eigenständigeren und strengeren Kurs der EU im digitalen Bereich. Einige EU-Politiker fordern ein schnelleres und entschlosseneres Vorgehen gegen digitale Missstände, auch bei Unternehmen außerhalb Europas.

Gleichzeitig gibt es Kritik an der Umsetzung der Regeln. Kritiker bemängeln, dass die Aufsicht schleppend vorangeht, insbesondere bei anderen Tech-Unternehmen wie X (dem ehemaligen Twitter), trotz der umfangreichen seit 2023 geltenden Gesetzgebung.

Promotion

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

Verwandte Artikel

Promotion