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Europäer haben eine pessimistische Sicht auf die Zukunft

Iede de VriesIede de Vries
Jüngste weltweite Entwicklungen haben die pessimistische Sicht der Europäer verstärkt: 58 % von ihnen blicken pessimistisch in die Zukunft, während 38 % optimistisch sind. Diese negative Einschätzung ist seit dem Vorjahr um sechs Prozentpunkte gestiegen, wie aus der neuesten Eurobarometer-Umfrage hervorgeht.
Europäischer Pessimismus: 44 % Unsicherheit gegenüber 43 % Hoffnung auf die Zukunft.

Die allgemeine Stimmung der Bürger schwankt zwischen Unsicherheit (44 %) und Hoffnung (43 %). Dies sind die zwei Gefühle, die die Bürger am häufigsten wählen, um ihre aktuelle Gemütsverfassung zu beschreiben. Die neueste Eurobarometer-Umfrage des Europäischen Parlaments wurde am vergangenen Mittwoch veröffentlicht. 

Allianz

Aus den Ergebnissen geht außerdem hervor, dass viele europäische Bürger die EU in Zeiten geopolitischer Unsicherheit als sicheren Zufluchtsort betrachten. 75 % der Europäer sind der Meinung, dass die EU Stabilität in einer turbulenten Welt gewährleistet. Das ist ein Anstieg um acht Prozentpunkte seit Oktober–November 2025 und der zweithöchste Wert der letzten zehn Jahre. 

Die Welt befindet sich im Wandel, und Allianzen verschieben sich ständig. Vor diesem Hintergrund halten drei Viertel (74 %) der Europäer die EU-Mitgliedschaft für nützlich: ein Rekordwert, der genauso hoch ist wie im Vorjahr.

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Sicherheit

Der Beitrag der EU zum Schutz des Friedens und zur Stärkung der Sicherheit wird als größter Vorteil der Mitgliedschaft angesehen (40 %, +3 Prozentpunkte). Der zweitwichtigste Vorteil ist die verbesserte Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern, die mit der Mitgliedschaft einhergeht (34 %).

„In dieser Zeit weltweiter Unsicherheit sehen die Europäer die Europäische Union zunehmend als Leuchtturm der Stabilität. In einer unruhigen Welt ist dieses Vertrauen Europas größte Stärke. Damit verbunden ist die klare Erwartung, dass wir entschlossen handeln, um unseren Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit, Wohlstand und Chancen zu bieten“, so die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola.

Energie

Die europäischen Bürger sind der Ansicht, dass die EU ihre Stellung in der Welt durch Fokussierung auf Verteidigung und Sicherheit (39 %) sowie Energieunabhängigkeit (35 %) stärken sollte. Letzterer Wert ist im Vergleich zum Herbst 2025 um sechs Prozentpunkte gestiegen, wahrscheinlich aufgrund der Blockade des Persischen Golfs. 

Angesichts zahlreicher Herausforderungen wünschen sich die EU-Bürger, dass die Europäische Union einen Gang zulegt. 68 % der Europäer sind der Meinung, dass die EU eine wichtigere Rolle beim Schutz der Bürger vor globalen Krisen und Sicherheitsrisiken spielen muss. 

Lebensqualität

Im Frühjahr 2026 wurde in der Eurobarometer-Umfrage des Parlaments untersucht, wie die Bürger ihre Lebensqualität in der EU wahrnehmen. Insgesamt wird diese positiv bewertet: Die meisten Befragten (83 %) geben an, mit ihrer Lebensqualität zufrieden zu sein, während 17 % nicht zufrieden sind.

Düsterer

Menschen, die gelegentlich ihre Rechnungen nicht begleichen können, beurteilen ihre Lebenssituation pessimistischer. Körperliche und geistige Gesundheit (51 %) sowie die finanzielle Lage (49 %) werden als die wichtigsten Merkmale einer guten Lebensqualität angesehen.

Fast drei von zehn Bürgern (29 %) erwarten, dass ihr Lebensstandard in den kommenden Jahren sinken wird, während die Hälfte der Bürgerschaft denkt, dass sich dieser nicht verändern wird, und 18 % erwarten einen Anstieg ihres Lebensstandards. Die Angst vor einem sinkenden Lebensstandard ist in Frankreich (44 %), Portugal (39 %) sowie in Deutschland und Österreich (jeweils 38 %) am stärksten ausgeprägt.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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