Der Europäische Rechnungshof (ERH) fordert, dass die EU-Länder ihre Klassifikation von „gefährlichem Abfall“ besser aufeinander abstimmen, für Rückverfolgbarkeit sorgen und mehr recyceln.
Die EU versucht seit Jahrzehnten, Designer und Hersteller zur Verwendung nicht gefährlicher Rohstoffe zu bewegen. Außerdem wird versucht, Umweltverschmutzer für ihre Abfälle verantwortlich zu machen. Doch laut einer neuen Untersuchung des Europäischen Rechnungshofs fällt nur immer mehr Abfall an und weniger als die Hälfte davon wird wiederverwendet.
„Die Produktion gefährlicher Abfälle nimmt zu, und die EU muss dieses Problem angehen“, sagt Eva Lindström, das für die Analyse zuständige Mitglied des Europäischen Rechnungshofs. „Recycling und Energiegewinnung sind die besten Methoden, um gefährlichen Abfall zu behandeln. Die Beseitigung von Abfällen sollte nur als letztes Mittel eingesetzt werden.“

