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Facebook verdient 338.000 Euro an Verbreitung russischer Propaganda

Iede de VriesIede de Vries
Facebook, im Besitz von Meta, hat im vergangenen Jahr 338.000 Euro mit Werbekampagnen verdient, die russische Propaganda und Desinformation an EU-Bürger richteten. Diese Aktivitäten wurden während der Europawahlen über Fake-Accounts durchgeführt und verstoßen gegen die europäische Digital Services Act (DSA).
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Diese Kampagnen konzentrierten sich auf Desinformationen über den Krieg in Ukraine und die EU-Politik. Die Inhalte wurden über Netzwerkstrukturen von Fake-Accounts verbreitet. Meta erkennt in internen Analysen an, dass es systematische Fehler in ihren Überwachungssystemen gibt. Diese Fehler führten dazu, dass pro-russische Anti-EU-Anzeigen zugelassen wurden. Kritiker behaupten, dass Meta unzureichend handelt, um derartige Aktivitäten zu blockieren.

Die Digital Services Act (DSA) verpflichtet soziale Medienplattformen, schädliche Inhalte zu entfernen und Transparenz über ihre Algorithmen zu gewährleisten. Die Beteiligung von Facebook an russischer Desinformation wird von Experten als schwerwiegender Verstoß gegen diese Gesetzgebung angesehen. Meta hat bisher keine konkrete Reaktion darauf gegeben.

Im Mittelpunkt steht insbesondere die sogenannte „Doppelgänger-Operation“, ein Netzwerk von Fake-News-Webseiten und Accounts, die russische Propaganda erneut verbreiten und weiterleiten. Mark Zuckerberg, CEO von Meta, hat kürzlich angekündigt, dass er auf Facebook in den USA weniger Kontrolle über Inhalte ausüben wird. Es ist noch unklar, ob und wie er das in den Ländern der Europäischen Union tun wird.

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Experten betonen, dass Facebook finanziell von der Verbreitung (der russischen) Desinformation profitiert, selbst wenn dies schädliche Folgen für Demokratien hat. Die Situation hat zu zunehmendem Druck auf Meta durch europäische Behörden geführt. EU-Kommissare haben angekündigt, Meta strenger auf die Einhaltung der DSA zu überwachen. Bei Verstößen können hohe Geldstrafen verhängt werden. 

Obwohl Meta Schritte unternommen hat, um Fake-Accounts zu entfernen, bleiben die Ergebnisse begrenzt. Analysten fordern, dass das Unternehmen der Einhaltung der europäischen Gesetze und dem Schutz der Nutzer vor Desinformation mehr Priorität einräumen muss.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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