Werden Frankreich und die Niederlande Albanien aus dem EU heraushalten?

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Nächste Woche steht die Europäische Union (EU) vor einer strategisch wichtigen Entscheidung, um die Aufnahme von Nordmakedonien und Albanien zu formalisieren. Vor diesen entscheidenden Entscheidungen hat sich auch der Präsident der Europäischen Volkspartei (EVP), Joseph Daul, dafür ausgesprochen.

Letzte Woche hatten die Präsidentin der Kommission EU, Ursula von der Leyen, und der Präsident des Europäischen Parlaments in einem gemeinsamen Schreiben die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit Nordmakedonien und Albanien gefordert. Brüssel war bereits im Mai zu dem Schluss gekommen, dass beide Länder bei der Bekämpfung von Korruption und Kriminalität sowie der Reform der Justiz ausreichende Fortschritte erzielt hatten und es keine Hindernisse mehr für die nächste Zulassungsphase gab.

Fast alle EU-Länder sind sich einig, dass diese beiden Balkanländer zugelassen werden sollten. Aber Frankreich und vor allem die Niederlande stören immer noch. In dieser Woche wurde erneut deutlich, wie oft die Debatte im niederländischen Parlament eingeengt wird, um die Ankunft albanischer Krimineller zu befürchten. Die Idee, dass die Union in den letzten Jahren zu schnell erweitert wurde, hat sich unter niederländischen Politikern weit verbreitet.

Nordmakedonien und Albanien haben in den letzten Jahren Fortschritte bei der Verbesserung ihrer Regierung, ihres Steuersystems und ihrer Transparenz erzielt. Sie arbeiten auch mit dem ehemaligen & #8216; feindlichen Serbien & #8217; ein wenig weiter normalisiert nach Brüssel. Obwohl nach Ansicht vieler noch viel zu tun ist, ist die Aufnahme dieser beiden Länder in die Europäische Union der nächste natürliche Schritt.

Die niederländische ausländische Denkfabrik Clingendael Institute hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, in der die Notwendigkeit aufgezeigt wird, die Beams bei Europe & #8217 zu belassen. Andere wiederum glauben, dass die euroskeptische Haltung vieler Einwohner einiger Länder hauptsächlich auf die Ablehnung der raschen und unkontrollierten Aufnahme neuer EU-Länder zurückzuführen ist.

Die Entscheidung der nächsten Woche wird von vielen als historisch und entscheidend für die Zukunft des europäischen Kontinents angesehen. Der Weg zur Mitgliedschaft für Nordmakedonien und Albanien wird, wie viele erkennen, lang sein. Die westlichen Balkanländer sind enge Partner. historisch, geographisch und wirtschaftlich. Viele sagen, dass EU nur dann vollständig sein wird, wenn die Region Teil unserer Gewerkschaft ist.