Der Europäische Rechnungshof stellt fest, dass die EU-Länder die Probleme im Unternehmensk Klima nur teilweise angegangen sind. Der Wiederaufbaufonds wurde damals eingerichtet, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzumildern, doch bisher bringen Reformen und Investitionen nur begrenzte Ergebnisse.
Der Corona-Wiederaufbaufonds ist mit rund 650 Milliarden Euro ausgestattet. Die EU-Länder können darauf zugreifen, im Gegenzug für Zusagen, strukturelle Reformen umzusetzen, die länderspezifische wirtschaftliche Probleme adressieren sollen.
Von den 82 Empfehlungen, die Brüssel den Mitgliedstaaten zur Verbesserung des Unternehmensk Klimas gab, wurde keine vollständig umgesetzt. Ein erheblicher Teil wurde nur marginal oder gar nicht angegangen, sodass bestehende Engpässe weiterbestehen.
Kritiker sagen, die EU-Länder hätten sich kaum an die EU-Empfehlungen gehalten und das Geld hauptsächlich für selbstgewählte Projekte verwendet.
Der Rechnungshof kommt zu dem Schluss, dass die Maßnahmen nur in der Hälfte der untersuchten Fälle zu nachweisbaren Fortschritten beim Unternehmensk Klima beitragen. Obwohl einige Reformen bereits neue Gesetze hervorgebracht haben, bleibt die Anzahl konkreter Verbesserungen gering.
Nur etwa ein Drittel der abgeschlossenen Maßnahmen zeigt bisher klare Ergebnisse, und es kann noch Jahre dauern, bis Effekte sichtbar werden.
Das Gesamtbudget für Maßnahmen zum Unternehmensk Klima im Rahmen des Wiederaufbaufonds beträgt 109 Milliarden Euro. Das Potenzial dieser Unterstützung ist jedoch noch nicht vollständig ausgeschöpft. Laut Rechnungshof bleiben die Fortschritte in vielen Sektoren begrenzt und ungleichmäßig.
Die meisten Reformen verzögern sich. Über ein Viertel der Maßnahmen war im April 2025 noch nicht abgeschlossen. Für die Umsetzung gilt eine feste Frist: Bis Ende August 2026 müssen alle geplanten Maßnahmen abgeschlossen sein.
Da in Brüssel mittlerweile die gesamte Aufmerksamkeit dem Aufbau und der Erweiterung der Verteidigungsindustrie sowie der Stärkung der wirtschaftlichen Autonomie gilt, mehren sich die Stimmen, die nicht ausgezahlte Corona-Subventionen zugunsten von Verteidigung und Autonomie umzuschichten.

