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Institutionen wollen bei Verteilung von 6 Milliarden EU-Subventionen mitsprechen

Iede de VriesIede de Vries

Eine Koalition niederlĂ€ndischer Organisationen und Institutionen hat die geschĂ€ftsfĂŒhrende Regierung aufgefordert, sie in die Erstellung des nationalen Plans fĂŒr einen Antrag beim großen europĂ€ischen Wiederaufbaufonds einzubeziehen.

Der Aufruf wird nicht nur durch Gemeinden (VNG), Provinzen (IPO) und WasserverbĂ€nde (UVW) unterstĂŒtzt, sondern auch durch BouwendNederland, VNO-NCW und MKB. Aus Europa stehen fĂŒr Niederlande fast 6 Milliarden Euro an Subventionen zur VerfĂŒgung.

LĂ€nder können auf das europĂ€ische Geld zugreifen, wenn sie strukturelle Reformen und Investitionen durchfĂŒhren. So sollen europĂ€ische Volkswirtschaften widerstandsfĂ€higer gegen wirtschaftliche Schocks gemacht und ihre Wachstumskraft gestĂ€rkt werden. Die Niederlande sind das einzige EU-Land, das noch keinen Plan fĂŒr die europĂ€ische Förderung aus dem Wiederaufbaufonds ‚Recovery & Resilience Facility‘ (RRF) eingereicht hat.

Das Ziel der BefĂŒrworter ist die Entwicklung einer intelligenten, sauberen und starken (regionalen) Wirtschaft. Es geht um Investitionen in Innovation, Infrastruktur und den Arbeitsmarkt. Das Fit-for-55-Klimapaket aus BrĂŒssel zeigt, dass eine Anpassung der niederlĂ€ndischen KlimaplĂ€ne notwendig ist. HierfĂŒr sind Maßnahmen und Investitionen in vielen Sektoren erforderlich.

Um fĂŒr die Subventionen in Frage zu kommen, muss die Niederlande einen Plan erstellen. Dieser Plan muss zur Genehmigung nach BrĂŒssel vorgelegt werden. Dieser Prozess verzögert sich, da die Kabinettsbildung andauert. Die Niederlande mĂŒssen den Plan spĂ€testens im April 2022 einreichen.

Eine Voraussetzung ist außerdem, dass mindestens 37 Prozent der verfĂŒgbaren Gelder fĂŒr Klimapolitik und 20 Prozent fĂŒr die digitale Transformation ausgegeben werden. Das bedeutet im niederlĂ€ndischen Fall, dass jeweils 2,2 und 1,2 Milliarden Euro fĂŒr Projekte zur VerfĂŒgung stehen, die mit Klima oder Digitalisierung zu tun haben.

Die Koalition der Institutionen und DachverbĂ€nde fordert, aktiv in die Planung eingebunden zu werden. Sie bietet außerdem an, zusammenzuarbeiten, damit die PlĂ€ne auch Wirklichkeit werden.

WasserverbÀnde könnten mit Mitteln aus dem RRF beispielsweise in die Verbesserung und Zukunftssicherung von KlÀranlagen, die Verbesserung der WasserqualitÀt sowie in die nachhaltige und klimaresistente Gestaltung des stÀdtischen (Abfall)Wassersystems investieren.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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