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Landwirtschaft trotz weniger ukrainischem Export weiterhin EU-Blockade

Iede de VriesIede de Vries
Der Handel mit Agrarprodukten zwischen der Ukraine und der Europäischen Union ist nach dem Rekordjahr 2024 im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig wächst die Spannung rund um das Thema Landwirtschaft + Lebensmittel als Stolperstein in den Beitrittsgesprächen zwischen Kiew und Brüssel.
Der ukrainische Landwirtschaftsexport sinkt, während EU-Importe trotz Handelsblockade wachsen.Foto: Foto: EU

Nach einem außergewöhnlich starken Handelsjahr sank der gemeinsame Handel mit Landwirtschafts- und Lebensmitteln im Jahr 2025 spürbar. Der Gesamtwert lag bei etwa sechzehn Milliarden Dollar, ungefähr ein Zehntel weniger als im Vorjahr.

Die Handelsbilanz blieb zugunsten der Ukraine, doch der Überschuss wurde kleiner. Gleichzeitig nahm der Import europäischer Landwirtschafts- und Lebensmittelprodukte in die Ukraine zu. Eine begrenzte Anzahl von EU-Ländern ist für den Großteil dieses Handels verantwortlich. 

Datum nennen

Die wichtigsten europäischen Handelspartner der Ukraine waren im vergangenen Jahr Polen, Italien, die Niederlande, Spanien, Deutschland, Frankreich, Rumänien und Belgien. Diese Länder machten etwa 80 % des gesamten Binnenhandels mit Agrar- und Lebensmitteln mit der EU aus.

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Vor diesem Hintergrund verlangt Präsident Selenskyj, dass die Europäische Union ein klares Datum für den Beitritt nennt, idealerweise im Jahr 2027. In Brüssel reagiert man zurückhaltend und spricht vor allem über schrittweise oder phasenweise Integration.

Gestaffelt

Die Ukraine hat sich verpflichtet, ihre landwirtschaftlichen Praktiken bis Ende 2028 vollständig an die europäischen Vorschriften anzupassen. Dabei sollen zusätzliche Standards nach und nach eingeführt werden, mit einem Schwerpunkt auf praktischer Umsetzung in den kommenden Jahren.

Das größte Hindernis liegt beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Europäische Vorschriften beschränken die Verwendung vieler Pestizide. Ukrainische Vertreter betonen, dass eine vollständige Umstellung nicht in einer Saison möglich ist und fordern eine Übergangszeit von etwa zehn Jahren.

Zehn Jahre

Nach deren Angaben erfordert ein Übergang zu europäischen Standards eine langfristige Anpassung der Anbausysteme, Investitionen in neue Technologien und eine Überarbeitung bestehender Produktionspläne. Ohne großzügige Übergangszeit hätte dies große Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion. Sie sprechen dabei von einem Zeitraum von zehn Jahren.

Innerhalb der Europäischen Union klingt inzwischen Besorgnis, dass ein schneller oder beschleunigter Beitritt den Agrarmarkt stören könnte. Deshalb wird über Übergangsregelungen und gestaffelte Modelle gesprochen, bei denen der Zugang zum Binnenmarkt Schritt für Schritt erweitert wird.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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