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Marnix van Rij (IWF) will Briten in europäische Rüstungsindustrie einbinden

Iede de VriesIede de Vries
Die europäischen Länder können eine eigene Verteidigungsindustrie aufbauen, doch dafür müssen sie bessere Absprachen über militärische Ausrüstung treffen. Zudem müssen sie schneller über Ausschreibungen entscheiden. Das sagt der niederländische IWF-Verwalter Marnix van Rij im Gespräch mit der niederländischen Nachrichtenagentur ANP.
Marnix van Rij plädiert für eine britische Zusammenarbeit in der europäischen Verteidigungsindustrie.Foto: (Photo IMF)

Van Rij ist seit einigen Jahren Verwalter beim IWF und war zuvor mehrere Jahre Staatssekretär im Finanzministerium.

Nach Ansicht des ehemaligen Politikers bieten sich Chancen zur Modernisierung der europäischen Verteidigungsindustrie, da beschlossen wurde, in den kommenden Jahren deutlich mehr für Verteidigung auszugeben und so unabhängiger von der militärischen Macht der Vereinigten Staaten zu werden.

Schwierig

Van Rij spricht dabei die schwierige und langsame Entscheidungsfindung innerhalb der Europäischen Union an. „Sind wir als Europa in der Lage, mit standardisierten Produkten für die Entwicklung und den Bau von Verteidigungsmaterial zu kommen und können wir das viel schneller machen als bisher?“, fragt sich Van Rij laut.

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Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben ist für den IWF ein wichtiges Thema. Die Organisation hat sich kürzlich in einem Bericht mit den Folgen für Inflation und Rezession befasst. Auch steht die Erhöhung der europäischen Verteidigungsausgaben auf der Agenda der Frühjahrsversammlung des IWF, die nächste Woche in Washington stattfindet.

Verteidigungsindustrie

Das Ziel der EU-Verteidigungsminister ist es, bis 2030 einen tatsächlich europaweiten Markt für Verteidigungsausrüstung mit vereinfachten Regeln zu schaffen, der schnelle Massenproduktion und Innovation ermöglicht.

Die NATO bleibt vorerst das Fundament der kollektiven Verteidigung in Europa. Dies liegt daran, dass die strategische Partnerschaft zwischen der EU und der NATO als Reaktion auf den russischen Krieg in der Ukraine verstärkt wurde. Die derzeit schwankende Politik der US-Regierung stellt allerdings eine bedeutende Unsicherheitsquelle in diesem Bereich dar.

Mit den Briten

Nach Ansicht des niederländischen IWF-Verwalters ist es wichtig, dass die EU-Länder bei ihren militärischen Ausschreibungen mit den Briten zusammenarbeiten. Einige EU-Länder befürworten, alle großen Investitionen ausschließlich innerhalb der EU-Länder zu tätigen. Dadurch könnten die EU-Länder deutlich weniger amerikanische Waffen kaufen.

„Die Briten sollte man an dieser Stelle nicht ausschließen, nur weil sie vor zehn Jahren aus der EU ausgestiegen sind.“ Das Vereinigte Königreich ist eine der größten Militärmächte Europas.

Formelle Verhandlungen über die Teilnahme des Vereinigten Königreichs werden voraussichtlich bald fortgesetzt. Diese mögliche Einigung folgt auf frühere gescheiterte Versuche, das Vereinigte Königreich in den 150 Milliarden Euro schweren EU-Verteidigungsfonds einzubinden.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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