Die Umfrage zeigt, dass 78 % der Befragten mit der GAP vertraut sind, der höchste Wert seit fast zwei Jahrzehnten. Etwa 81 % sind der Meinung, dass die EU-Agrarpolitik für eine stabile Lebensmittelversorgung sorgt, während 70 % finden, dass die Politik zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken beiträgt und die Position der Landwirte in der Lebensmittelkette stärkt.
Die Bürger schätzen die Rolle der Landwirtschaft und des ländlichen Raums; 92 % betrachten diese als wichtig für die Zukunft der EU. Mehr als die Hälfte (56 %) hält das Niveau der finanziellen EU-Unterstützung für Landwirte für angemessen, ein Anstieg um zehn Prozentpunkte seit 2022 und der höchste Wert seit 2013. Darüber hinaus unterstützen 88 % Subventionen für klima- und umweltfreundliche landwirtschaftliche Praktiken.
Bezüglich Handelsabkommen mit Nicht-EU-Ländern sehen 76 % der Europäer diese als positiv für die Diversifizierung der Märkte und die Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten. Rund 73 % glauben, dass solche Abkommen den Export von EU-Agrarprodukten fördern, und 71 % sind überzeugt, dass sie zur Förderung von EU-Arbeits- und Umweltstandards, einschließlich Tierschutz, in anderen Ländern beitragen.
In Deutschland ist die Unterstützung für die GAP ebenfalls gestiegen. Laut der Agrarzeitung gibt eine Mehrheit der deutschen Bürger grünes Licht für EU-Agrosubventionen, was darauf hindeutet, dass die GAP auch hier breite Unterstützung genießt.
Diese Ergebnisse unterstreichen laut den EU-Forschern das zunehmende Vertrauen der EU-Bürger sowohl in die GAP als auch in internationale Handelsabkommen. Sie betonen die Bedeutung, die die Bürger einer stabilen Lebensmittelversorgung, nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken und der Integration von EU-Standards in weltweite Handelsbeziehungen beimessen.

