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Nach wie vor verbotene Pestizide in vielen europäischen Lebensmitteln

Iede de VriesIede de Vries
In EU-Ländern werden weiterhin Rückstände verbotener Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln gefunden. Gleichzeitig wächst die Kritik an Plänen der Europäischen Union, die Vorschriften für Pestizide zu lockern, während EU-Kontrolleure jährlich eine große Anzahl von Lebensmittelproben auf Pestizidrückstände untersuchen.
Verbraucher in Europa sind weiterhin verbotenen Pestiziden in Lebensmitteln ausgesetzt.

Interessengruppen warnen, dass Verbraucher immer noch unzureichend vor schädlichen Substanzen in ihrer Nahrung geschützt sind. Ihrer Ansicht nach droht die Kontrolle der Pestizide nachzulassen, obwohl in Produkten weiterhin regelmäßig Rückstände verbotener Mittel festgestellt werden.

Neue Labortests von Foodwatch zeigen, dass Pestizidrückstände in alltäglichen Produkten wie Reis, Tee, Paprikapulver, Chilischoten, Kreuzkümmel und Currypulver vorkommen. Die Organisation untersuchte 64 Produkte aus Geschäften in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Österreich.

Mehrere Dutzend Produkte

In 49 dieser Produkte wurden Rückstände eines oder mehrerer Pflanzenschutzmittel gefunden. Bei 45 Produkten handelte es sich um Stoffe, die innerhalb der Europäischen Union nicht zugelassen sind. Bei 14 Proben lagen die festgestellten Rückstände sogar über dem gesetzlich erlaubten Grenzwert.

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Vor allem bei Kräutern und Gewürzen wurden viele chemische Rückstände festgestellt. Alle untersuchten Proben von Paprikapulver, Chili und Kreuzkümmel enthielten Rückstände von nicht zugelassenen Pestiziden. In einer Probe Paprikapulver wurden sogar 22 verschiedene Pestizide nachgewiesen.

Ein Bumerang-Effekt

Zu den häufig vorkommenden Stoffen gehörten Chlorfenapyr, Bifenthrin, Clothianidin und Imidacloprid. Offiziellen Angaben zufolge wurden mehrere dieser Pestizide auch in den Jahren 2024 und 2025 von EU-Mitgliedstaaten in Länder außerhalb der Europäischen Union exportiert.

Dies führt gemäß Kritikern zu einem sogenannten „Pestizid-Bumerang“-Effekt. Stoffe, die in Europa nicht mehr verwendet werden dürfen, kommen anderswo bei der Lebensmittelproduktion zum Einsatz und gelangen anschließend über importierte Produkte zurück in europäische Supermärkte.

Mehr Pestizide

Auch die europäische Lebensmittelaufsicht EFSA untersucht weiterhin eine große Anzahl von Lebensmittelproben auf Pestizidrückstände. Auf diese Weise versuchen Aufsichtsbehörden, die Präsenz chemischer Stoffe in Lebensmitteln, die innerhalb des europäischen Marktes verkauft werden, im Blick zu behalten.

Erst letzte Woche wurde bekannt, dass der Verkauf von Pestiziden durch europäische Landwirte ab 2025 wieder um rund 8 Prozent steigen wird. In den Jahren zuvor war der Einsatz noch rückläufig.

Lockerungen

Die Diskussion um Pestizide flammt derweil weiter auf. Interessengruppen fürchten, dass das Risiko für Verbraucher steigt, falls vorzeitige Neubewertungen von Pestiziden wegfallen oder Zulassungsverfahren gelockert werden. Sie fordern die Europäische Kommission auf, strengere Regeln sowohl für den Pestizideinsatz als auch für den Import von Lebensmitteln einzuführen.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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