Magyar reiste kurz nach seiner Wahl nach Brüssel, um über europäische Mittel zu sprechen, die schon längere Zeit ausgesetzt sind. Diese Mittel sind für Ungarn bestimmt, werden aber vorerst nicht ausgezahlt. Brüssel möchte zunächst Garantien, dass die neue ungarische Regierung tatsächlich proeuropäische Reformen durchführt.
Nicht denselben Fehler machen
Brüssel will mit den Ungarn nicht denselben ‚Fehler‘ begehen wie nach der Wahl des proeuropäischen Premiers Tusk in Polen. Damals wurden eingefrorene Millionen schnell ausgezahlt, doch ein konservativer Präsident widersetzte sich weiterhin proeuropäischen Gesetzesänderungen.
Ukraine
Europäische Beamte betonten, dass zunächst Schritte notwendig seien, bevor Geld überwiesen werden könne. Dabei spielen Sorgen über Rechtsstaatlichkeit und Korruption eine wichtige Rolle. Brüssel will zudem zunächst mehr Sicherheit hinsichtlich der Unterstützung für die Ukraine, der Magyar zuvor gesagt hat, er wolle diese erst geben, wenn Kiew Garantien über die Stellung der ungarischen Minderheit in diesem Land abgibt.

