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Niederlande geben Widerstand gegen Bulgarien im Schengen-Raum auf

Iede de VriesIede de Vries
Die Niederlande geben ihre früheren Einwände gegen den Beitritt Bulgariens zum Schengen-Raum auf und haben nach jahrelangem Widerstand am Freitag dennoch zugestimmt. Die Schengen-Zone besteht inzwischen aus 27 europäischen Ländern, in denen Reisen ohne Grenzkontrollen möglich sind.

Die Niederlande waren lange der Ansicht, dass das osteuropäische Land die Beitrittsbedingungen nicht erfülle, und standen innerhalb der EU unter Druck, Bulgarien zuzulassen.

Neben den Niederlanden lehnte auch Österreich den Beitritt Bulgariens ab. Sofia und Wien befinden sich noch im Gespräch darüber, wie dieser Widerstand überwunden werden kann, damit der Beitritt abgeschlossen werden kann. Der Kurswechsel der Niederlande könnte dabei helfen, so wird erwartet. Jetzt ist es Österreich, das für Bulgarien die letzte Hürde nehmen könnte.

Kürzlich wurde auf Wunsch von Österreich und den Niederlanden unter Leitung der Europäischen Kommission eine Untersuchungmission in Bulgarien durchgeführt, bei der keine Mängel festgestellt wurden. Die Niederlande bestehen jedoch darauf, dass Bulgarien „weiterhin an starken Außengrenzen arbeitet“.

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Es hat sich so viel verbessert, dass es „einfach sehr unfair wäre“, wenn die Niederlande Bulgarien weiterhin blockieren würden, sagte Ministerpräsident Mark Rutte im Rahmen des EU-Gipfels in Brüssel. Die Niederlande machen das schon „etwa vierzehn, fünfzehn Jahre“, aber „man sieht den Fortschritt jetzt wirklich. Dann muss man ehrlich sein“, so Rutte.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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