Dies ist Teil der regelmäßigen Regierungskonsultationen zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Die beiden Länder sind wichtige Wirtschaftspartner und stehen vor ähnlichen Herausforderungen, nicht zuletzt aufgrund des Klimawandels und globaler Krisen.
„Die Niederlande und Nordrhein-Westfalen sind wirtschaftlich und kulturell eng und freundschaftlich miteinander verbunden und bilden eine starke Region im Herzen Europas“, sagte Landesministerin Silke Gorißen während der Unterzeichnungsfeier in Düsseldorf.
Durch den Austausch von Informationen und Erfahrungen, gemeinsame Projekte und Veranstaltungen wollen die Provinzen und das Bundesland grenzüberschreitend Themen von gemeinsamem Interesse ansprechen. Im Bereich Landwirtschaft soll beispielsweise der Erfahrungsaustausch zum europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik oder zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln intensiviert werden.
Ein positives Beispiel hierfür nennt eine Pressemitteilung von NRW die bereits bestehende Zusammenarbeit im Bereich Misttransport, die mittels eines zentralen Datenaustauschs ausgeweitet werden soll. Auch der Schutz von Herden vor Wölfen wird thematisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt wird auf Tierschutz, Tierkrankheiten und Tiergesundheit liegen. Es ist geplant, den bestehenden grenzüberschreitenden Expertenaustausch zu intensivieren. Im Bereich Tierkrankheiten tagen die zuständigen Behörden bereits regelmäßig, was weiterhin in regelmäßigen Abständen erfolgen soll.

