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Ukraine weist Energie-Drohungen von Ungarn und der Slowakei zurück

Iede de VriesIede de Vries
Die Ukraine verurteilt Ultimaten von Ungarn und der Slowakei wegen ihrer defekten Energieversorgung. Die beiden Länder drohen mit der Einstellung der Stromlieferungen, falls die Ukraine die durch Bomben beschädigten Ölpipelines nicht schnell repariert, um russisches Öl zu ihnen durchzupumpen.
Ukraine weist Energie-Drohungen von Ungarn und der Slowakei entschieden zurück.Foto: EU Media

Ukraine hat Ungarn und der Slowakei Provokation und Erpressung vorgeworfen. Dies geschah, nachdem beide Länder mit der Einstellung der Stromlieferungen an die Ukraine gedroht hatten, falls die Ukraine die Durchleitung von russischem Öl zu ihnen nicht wieder aufnimmt.

Die Spannungen entstanden, weil die Ukraine seit Ende Januar kein russisches Öl mehr an Ungarn und die Slowakei liefert. Dies geschah nach einem Drohnenangriff, der zu Schäden an der Druzhba-Ölpipeline führte. Ungarn und die Slowakei beschuldigen die Ukraine, die Reparaturen zu verzögern.

Der slowakische Premierminister Robert Fico hat angekündigt, die Notlieferungen an die Ukraine einzustellen. Ungarns Viktor Orbán wiederholte diese Drohung, was laut der Ukraine die Energiestabilität der Region weiter belastet.

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EU-Konsultation

Nach Angaben des ukrainischen Außenministeriums sind diese Maßnahmen unverantwortlich und verschärfen die bereits bestehende Energiekrise in der Ukraine, wo viele Menschen aufgrund russischer Bombardements ohne Energieversorgung sind.

Budapest und Bratislava drohen zudem, einen EU-Kredit von 90 Milliarden Euro für die Ukraine zu blockieren, der entscheidend im Kampf gegen Russland ist. Dieser Kredit ist notwendig, um die direkten Folgen des Krieges abzufedern.

Die Europäische Kommission hat eine Dringlichkeitssitzung der Ölkoordinierungsgruppe einberufen, um die Lage zu besprechen. Am Mittwoch steht die Diskussion über die Druzhba-Pipeline im Mittelpunkt.

Gedenken

Am Dienstag findet in Brüssel eine Sondersitzung des gesamten Europäischen Parlaments statt, um des vierjährigen Kriegsbeginns von Präsident Putin gegen die Ukraine zu gedenken. Zehn Jahre zuvor hatten die Russen bereits die ukrainische Halbinsel Krim annektiert.

Die Ukraine erklärt, dass intensiv an der Wiederherstellung der beschädigten Ölpipelines nach Ungarn und Österreich gearbeitet wird. Es werden alternative Routen für die Ölversorgung angeboten, während die Arbeiten an der Pipeline fortgesetzt werden.

Die Ukraine betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit und bittet die Europäische Kommission um logistische Unterstützung bei der Wiederherstellung der Energieversorgung für diese Länder.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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