Das Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) ist keine Einfuhrabgabe oder Steuer, sondern verpflichtet Nicht-EU-Unternehmen, für ihre eigene CO2-Emission zu zahlen, genauso wie es europäische Unternehmen bereits tun. Diese „Umweltkorrektur“ an der Grenze sorgt dafür, dass Importe nicht günstiger sind als die umweltfreundlichen europäischen Produkte.
„Wollen ausländische Unternehmen mit ihren Produkten unseren Markt betreten? Dann auch nach unseren Klimaregeln“, sagt der niederländische Europaabgeordnete Mohammed Chahim (PvdA), der die Verhandlungen im Namen des Europäischen Parlaments leitete.
Die CO2-Abgabe an der europäischen Grenze ist laut seinem Mitverhandler Pascal Canfin (F) eine weltweite Premiere. „Mit dieser Richtlinie wird der Umweltverschmutzer wirklich zur Kasse gebeten, und wir motivieren den Rest der Welt, ebenfalls klimafreundlicher zu werden.“

