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Europäische Jugendliche setzen sich auf CoFoE-Konferenz für Modernisierung der EU ein

Iede de VriesIede de Vries

Die zweite Plenartagung der Konferenz zur Zukunft Europas (CoFoE) fand am vergangenen Wochenende in Straßburg statt. Bürger, Institutionen und die Zivilgesellschaft kommen in dieser Konferenz zusammen, um die Zukunft der EU zu diskutieren.

Im Mittelpunkt standen dabei diesmal die Berichte aus den Europäischen Bürgerforen, den nationalen Bürgerkonsultationen, der Mehrsprachigen Digitalplattform und dem Europäischen Jugendevent.

Aus dem Ersten Senat nahmen die Mitglieder Ria Oomen-Ruijten (CDA) und Bastiaan van Apeldoorn (SP) per Videoverbindung teil. Das Mitglied des Zweiten Abgeordnetenhauses Roelien Kamminga (VVD) war in Straßburg anwesend und sprach im Plenum auch im Namen der niederländischen Delegation. Sie appellierte an die Vorsitzenden, den Bürgern genügend Zeit und Raum in der Konferenz zu geben.

Vertreter des Europäischen Jugendevents (EYE2021), das Anfang Oktober stattfand, präsentierten den Bericht „Youth Ideas“ mit den 20 beliebtesten Vorschlägen für EU-Reformen. Dazu gehörten unter anderem Aufrufe für transnationale Wahllisten bei EU-Wahlen und die Abschaffung des Vetorechts der EU-Länder bei Entscheidungen der Ministerräte.

„Wenn es etwas gibt, das wir aus dem heutigen Bericht mitnehmen sollten, dann ist es, dass Jugendliche eine klare Vision für die Zukunft Europas haben“, sagte Martina Brambilla aus Italien, eine der drei Sprecherinnen des Events, gemeinsam mit Greta Adamek (Deutschland) und Tommy Larsen (Dänemark).

Bisher wurden etwa 9.000 Ideen und mehr als 15.000 Kommentare über die Plattform der Konferenz eingereicht, berichtete der Ko-Vorsitzende der Konferenz, Guy Verhofstadt. Die meisten Ideen drehen sich um EU-Demokratie, Klimawandel und Umwelt.

„Diese Plattform spiegelt den Wunsch wider, das EU-Projekt zu verbessern“, sagte Verhofstadt. „Einige Themen, die immer wieder auftauchen, sind das Ende der Einstimmigkeit (bei Entscheidungen), (...) und die Notwendigkeit, Mehrsprachigkeit als Mittel zu erhalten, um ein echtes Europa für die Bürger zu fördern.“

Ein Abschlussbericht zu den Ergebnissen der digitalen Plattform wird im Dezember erwartet, doch einige Mitglieder der Plenarsitzung schlugen vor, die Plattform danach weiterzuführen und sie zu einem dauerhaften Dialog zwischen Institutionen und Bürgern werden zu lassen.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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