In einem gemeinsamen Schreiben haben zwölf EU-Mitgliedstaaten, darunter Belgien, Frankreich, Deutschland und Niederlande, die Europäische Kommission kürzlich aufgefordert, die Befugnisse des Digital Services Act (DSA) einzusetzen, um die Integrität europäischer Wahlen zu schützen. Sie betonen die Notwendigkeit dringender und gemeinsamer Maßnahmen gegen ausländische Einmischung.
Der neue Parlamentsausschuss wird sich nicht nur auf verdeckte Propaganda ausländischer Mächte konzentrieren, sondern auch auf gesponserte Verbreitung von Fake News durch anonyme Social-Media-Konten. Diese Art von Aktivitäten stellt eine direkte Bedrohung für die Stabilität und Souveränität der EU-Mitgliedstaaten dar.
Ein aktuelles Beispiel solcher Einmischung war die Präsidentschaftswahl in Rumänien. Im Dezember musste das Verfassungsgericht in Bukarest die erste Runde dieser Wahl aufgrund von Verdachtsmomenten russischer Einflussnahme über TikTok annullieren. Dieser Vorfall unterstreicht die Dringlichkeit von Maßnahmen gegen ausländische Einmischung.

