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Landwirtschaft und Umwelt suchen Kompromiss bei Emissionen der Viehzucht

Iede de VriesIede de Vries

Die EuropĂ€ische Kommission hĂ€lt daran fest, dass etwas gegen die Luft- und Bodenverschmutzung durch die Viehzucht, GeflĂŒgel- und Schweineproduktion unternommen werden muss. Ein Sprecher der Kommission sagte, dass die EinwĂ€nde des Landwirtschaftsausschusses gegen die Ausweitung der Richtlinie ĂŒber Industrieemissionen (RIE) stark ĂŒbertrieben werden. 

BrĂŒssel will die Viehzucht ab 150 Tieren kĂŒnftig ebenfalls in den Anwendungsbereich einbeziehen und die Kriterien fĂŒr Schweinezuchtbetriebe und GeflĂŒgelhaltung verschĂ€rfen, sodass mehr Betriebe betroffen sind. Die EuropĂ€ische Kommission ist jedoch bereit, in einzelnen Punkten Kompromisse einzugehen. Die Kommission widerspricht der Behauptung, es handele sich um eine auferlegte Regelung: Jeder habe die Möglichkeit gehabt, mitzudiskutieren.

Der Umweltausschuss (ENVI) des Europaparlaments stimmt zu, dass auch in diesen Sektoren „der Verursacher zahlt“. Der Landwirtschaftsausschuss (AGRI) lehnt die aktuellen VorschlĂ€ge ab (wie viele EU-Regierungen), aber die GrĂŒnen sagen, dass sie in den kommenden Trilog-Verhandlungen Kompromisstexte vorlegen wollen.

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In einer gemeinsamen Anhörung betonte ein Sprecher der EuropĂ€ischen Kommission, dass es bei der Viehzucht nur um sehr große Betriebe gehe; höchstens etwa fĂŒnfzehn Prozent. Mehrere Europaabgeordnete, darunter die niederlĂ€ndische CDA-Politikerin Annie Schreijer-Pierik, wiesen jedoch darauf hin, dass in einigen LĂ€ndern mit viel Viehzucht 150 Tiere nicht unbedingt eine sehr große Anzahl seien.

Fast alle Mitglieder des AGRI-Ausschusses stießen sich außerdem am Begriff „industriell“ im Namen der Richtlinie, als ob diese drei Wirtschaftszweige große Industrien wĂ€ren. Der Sprecher der Kommission konnte lediglich darauf hinweisen, dass dieser Name der RIE-Richtlinie seit vielen Jahren besteht und sie nun auf einen etwas grĂ¶ĂŸeren Teil der Viehzucht angewendet wird. Zudem gab die Kommission den Ball mehr oder weniger zurĂŒck, indem sie die Europaabgeordneten darauf hinwies, dass UntĂ€tigkeit keine Lösung sei.

Ein hĂ€ufig vorgebrachtes Argument gegen strengere Umweltauflagen in der Landwirtschaft ist, dass der Agrarsektor in vielen Bereichen bereits viel Verschmutzung reduziert hat. Die EVP-Christdemokraten sind daher der Ansicht, dass vorerst ein Stopp fĂŒr neue Umweltauflagen gelten sollte. Die Kommission weist jedoch darauf hin, dass die Nitratbelastung seit Jahrzehnten nicht zurĂŒckgegangen ist.

Das Hauptziel der RIE (dass die Branche in einigen Jahren verpflichtet sein wird, die modernsten verfĂŒgbaren Techniken einzusetzen) stĂ¶ĂŸt ebenfalls auf viel Kritik. Es wurde angemerkt, dass dies fĂŒr einen kleinen Schweinebauern auf Zypern ganz anderes sein wird als fĂŒr einen großen Schweinebetrieb in Deutschland oder Spanien.

Der niederlĂ€ndische SGP-Abgeordnete Bert-Jan Ruissen stellte seinen Kollegen vor, dass die Umweltpolitik in der Landwirtschaft vielleicht ganz neu gedacht werden muss: Die EU soll nicht lĂ€nger ein MĂ­ttel, eine TechnĂ­ik vorschreiben, sondern ein ZĂ­el. Und der Landwirt soll dann – im Rahmen des Gesetzes – selbst die Mittel suchen, um dieses Ziel zu erreichen. „Das bedeutet allerdings auch, dass wir dann Tierwohl, Umwelt und Klima in die Berechnungen dieser Zielvorgaben mit einbeziehen mĂŒssen“, warnte er.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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