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Neue Studie bringt elektrische Pulsfischerei zurück auf die EU-Agenda

Iede de VriesIede de Vries
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Im kommenden Frühjahr wird die elektrische Pulsfischerei in der Europäischen Union erneut überprüft. Damit reagiert die Europäische Kommission auf den neuen ICES-Bericht, der gestern erstmals im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments besprochen wurde.

Der niederländische Europaabgeordnete Peter van Dalen (ChristenUnie) bezeichnet dieses Versprechen als positiv und beschreibt die elektrische Pulsfischerei als den Green Deal unter den Fischereimethoden.

Der Vorsitzende des ICES-Beratungsausschusses, Mark Dickey-Collas, erläuterte in der Fischereikommission des Europaparlaments die Ergebnisse der ICES-Untersuchung zur Pulsfischerei. Aus diesem ICES-Bericht geht hervor, dass diese Fangmethode im Vergleich zur traditionellen Baumkurrenmethode deutlich geringere schädliche Auswirkungen auf Ökologie und Umwelt hat.

Bei der Bewertung der derzeitigen Fangmethoden wird die Pulsfischerei also erneut diskutiert. Dies soll innerhalb eines halben Jahres geschehen. Van Dalen: „Das ist spät, aber besser spät als nie. Es liegt jetzt eine klare Empfehlung einer renommierten internationalen Wissenschaftlergruppe vor. Die Pulsfischerei sticht andere Fangmethoden haushoch aus!“

Die Europäische Kommission wird vor dem Sommer 2021 eine Empfehlung vorlegen, in der sie auch den positiven Bericht des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) zur Pulsfischerei berücksichtigt. ICES führte auf Anfrage der niederländischen Regierung Untersuchungen zur Pulsfischerei durch, die ab dem 1. Juli 2021 in der EU verboten ist.

Den Haag legt das Verbot beim Europäischen Gerichtshof an. Laut einem Sprecher ist nicht bekannt, wann die Angelegenheit behandelt wird.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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