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Protest von Europaabgeordneten gegen Auslieferung des chinesischen Uiguren

Iede de VriesIede de Vries

Der in Marokko lebende Uigure Idris Hassan wird an China ausgeliefert. Dies wurde diese Woche vom marokkanischen Kassationsgerichtshof entschieden.

Der niederlĂ€ndische PvdA-Europaabgeordnete Thijs Reuten hat den EU-Außenbeauftragten Joseph Borrell gebeten, bei den marokkanischen Behörden nochmals darauf zu drĂ€ngen, Idris nicht auszuliefern. Reuten zufolge ist sein Leben in Gefahr, sollte er in chinesische HĂ€nde geraten.

Letzte Woche hat Reuten zusammen mit elf Europaabgeordneten aus vier politischen Fraktionen im EuropÀischen Parlament einen Brief an den EU-Botschafter in Marokko gesendet, in dem sie darum baten, alles Mögliche im GesprÀch mit den marokkanischen Behörden zu tun, um die Auslieferung an China zu verhindern. Leider stellte sich diese Woche heraus, dass er dennoch ausgeliefert wird.

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„Der lange Arm Pekings reicht weit ĂŒber China hinaus, wo Uiguren eingeschĂŒchtert werden. Das Auslieferungsverlangen ĂŒber Interpol, indem eine Red Notice verwendet wird, soll vor allem dazu dienen, international gesuchte StraftĂ€ter festzunehmen.

Das Vorgehen Chinas bei den Fahndungsmitteilungen muss alle alarmieren. Zudem gab es kĂŒrzlich eine umstrittene chinesische Ernennung bei Interpol, und ich befĂŒrchte, dass auch hinter den Kulissen Druck auf Marokko ausgeĂŒbt wird“, sagte Reuten als Reaktion auf die Auslieferung.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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