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Straßburg will mehr EU-Geld für Gemüse und Milchprodukte in Schulen

Iede de VriesIede de Vries
Das Europäische Parlament möchte, dass Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukte leichter ihren Weg in Schulkantinen finden.
Auswahl an Milchprodukten auf rustikalem Holzuntergrund, Freiraum

Von einer solchen europäischen Förderregelung machen derzeit nur zwanzig Prozent der Schulen in der EU Gebrauch. Diese Zahl soll steigen, meinen die EU-Politiker in Straßburg. Das Europaparlament fordert mehr Geld für diese Regelung.

Seit Jahren gibt es eine EU-Regelung, die es für Schulen attraktiver machen soll, Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukte einzukaufen. Davon haben in den vergangenen Jahren nur sechzehn von 76 Millionen Schülern Gebrauch gemacht. In bestimmten EU-Ländern drängen Schulen regelrecht auf die Teilnahme, während in anderen Mitgliedstaaten kein oder kaum Interesse an dem Programm besteht.

Für manche Schulverwaltungen und landwirtschaftliche Betriebe ist die Teilnahme am Programm zudem schwierig, da die EU-Länder zu viele Vorschriften eingebaut haben. Die angenommene nicht verbindliche Entschließung des Europaparlaments fordert daher die EU-Länder auf, die Regeln zu vereinfachen. Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an einer Überarbeitung der Regelung, doch es ist unklar, ob die Kommission mit mehr Geld aufwarten wird.

Dem Europaparlament ist es sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich gesund ernähren, heißt es im angenommenen Bericht. Dies bedeutet nicht nur, dass Gemüse, Obst, Milch und andere Milchprodukte besser in Schulen verfügbar sein sollten, sondern auch, dass diese Produkte biologisch und regional hergestellt sein müssen.

Außerdem darf das Essen in den Schulkantinen keine zugesetzten Fette, Zucker, Salz und Süßstoffe enthalten. Zudem müssen mindestens zehn Prozent des Förderbudgets für Unterricht über gesunde Ess- und Trinkgewohnheiten verwendet werden.

Die Partei für die Tiere hat gegen den Initiativbericht des Landwirtschaftsausschusses gestimmt. Die Millionenbudgets für Schulmilch seien laut der PvdD in Wirklichkeit einfach produktionssteigernde Subventionen für die Molkereiindustrie. Die industrielle Tier-Lobby habe sich vehement dagegen gewehrt, pflanzliche Alternativen für die Schulmilch aufzunehmen.

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Agrar

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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