Donnerstag, 15. April 2021
Zuhause EU Pflanzenschutzmittel im EU wollen den Green Deal mit Milliarden unterstützen

Pflanzenschutzmittel im EU wollen den Green Deal mit Milliarden unterstützen

Hersteller von Pestiziden und Biopestiziden biede im EU zur Unterstützung des Europäischen Green Deal mit neuen proprietären Maßnahmen, wenn die EU-Gesetze den Einsatz von Pestiziden erlauben.

Die European Crop Protection Association (ECPA) will in den nächsten zehn Jahren mehr als 14 Milliarden Euro in neue Technologien und nachhaltigere Produkte investieren. Aber dann muss die EU-Gesetzgebung den Einsatz dieser Pestizide erlauben.

ECPA will auch die Abfallbewirtschaftung beschleunigen und das Bildungsniveau der europäischen Landwirte nach eigenen Worten im Hinblick auf das „Farm-to-Fork“ -Programm und die EU-Biodiversitätsstrategie verbessern. Der EU Green Deal soll Europa bis 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent machen.

Um den CO2-Fußabdruck der Lebensmittelproduktion zu verringern, schlägt die Kommission vor, den Pestizideinsatz bis 2030 um 50 Prozent und den Düngemittelverbrauch um 20 Prozent zu senken. Ein Viertel der europäischen landwirtschaftlichen Nutzfläche sollte für den ökologischen Landbau genutzt werden. Das sind ungefähr 8 Prozent.

Die Pflanzenschutzbranche will sich weiterhin auf die Sammlung leerer Kunststoffverpackungen konzentrieren und den Prozentsatz der Sammlung auf 75 Prozent erhöhen. In EU-Ländern, in denen es noch kein Sammelsystem gibt, wollen sie dies bis 2025 einrichten. Die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln wollen sich auch weiterhin auf die Ausbildung der Landwirte konzentrieren.

Insbesondere wird ECPA 10 Mrd. EUR in Innovationen im Bereich Präzisions- und Digitaltechnologien und 4 Mrd. EUR in Innovationen im Bereich der biologischen Ressourcen investieren. Es gibt jedoch eine Warnung, dass diese Investitionen nur dann nützlich sind, wenn die europäische Gesetzgebung entsprechend angepasst wird. „Investitionen der Industrie sind nur dann sinnvoll, wenn ein angemessener Rechtsrahmen vorhanden ist, um die europäischen Landwirte zu erreichen“, warnt der Branchenverband.

Erst letzte Woche gab die Schweiz bekannt, dass in diesem Jahr 33 Pestizide verboten wurden. Das ist mehr als je zuvor in einem vergleichbaren Zeitraum, schrieb NZZ am Sonntag. Die Verbote sind das Ergebnis des EU, der vor Jahren viele Pestizide vom Markt genommen hat. In der Schweiz wurden rund 100 Pestizide zugelassen und in den letzten 15 Jahren rund 180 verboten.

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