Die Türkei versucht, EU und die NATO in den Kampf um Nordsyrien zu locken

Griechenland verschärft die Kontrollen an der türkischen Grenze. Das passiert, weil die Türkei syrische Flüchtlinge, die nach Europa wollen, nicht länger aufhält. Eine Quelle der griechischen Polizei sagte, dass sich die Land- und Seegrenzenpatrouillen verdoppelt haben und dass ein allgemeiner Aufruf zur verstärkten Bereitschaft gemacht wurde.

Türkische Medien berichteten, dass derzeit etwa 300 Migranten nach Nordwesten in Richtung der türkisch-griechischen Grenze ziehen. Die eskalierende Situation in Syrien muss sofort beendet werden. Dieser Anruf wird von EU-Außenchef Josep Borrell als Reaktion auf den vermutlich russischen Luftangriff getätigt, bei dem 33 türkische Soldaten in der syrischen Provinz Idlib starben. Er warnt vor dem Risiko einer "großen internationalen militärischen Konfrontation".

Idlib gilt als die letzte Hochburg der Rebellen, die gegen die Armee des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad kämpfen. Assads Armee rückt in der Provinz weiter vor. Jüngsten Berichten zufolge fliehen fast eine Million Menschen vor der Gewalt. In Syrien tobt seit 2011 ein Bürgerkrieg. Die Mehrheit des Landes ist wieder in den Händen von Assad. Der Krieg hat bereits Hunderttausende Menschen das Leben gekostet.

Einer Regierungsquelle zufolge steht Griechenland nach der jüngsten Eskalation der syrischen Idlib in Kontakt mit der Europäischen Union und der NATO. Griechenland war das Haupttor für Hunderttausende von Flüchtlingen, die die Türkei während eines massiven Exodus in den Jahren 2015 und 2016 verlassen haben. Das endete, als der EU einen Deal mit der Türkei abschloss.

Die Europäische Union erwartet, dass die Türkei die Abkommen von 2016 zur Kontrolle der Flüchtlingsströme weiterhin einhält. Aus Ankara ist keine offizielle Nachricht eingegangen, dass die Richtlinie geändert oder der Deal storniert wird.

"Der Deal ist für uns immer noch", sagte der Sprecher des Komitees. Das tägliche EU-Board wird untersuchen, was für Berichte gilt, dass Migranten nach Europa ziehen. "Wir werden nicht über einen großen Zustrom von Menschen spekulieren."

In dem Abkommen einigten sich die Türkei und das EU darauf, dass Ankara seine Grenzen überprüft, um Migranten zu stoppen. Beide Parteien waren sich einig, dass alle in Griechenland ankommenden Migranten zurückgebracht werden können. Für jeden zurückgekehrten Migranten würde in Europa ein syrischer Flüchtling zu EU kommen.

In der Türkei wurden soziale Medien wie Twitter und Facebook nach dem Angriff auf die türkischen Soldaten geschlossen. Zum Beispiel behält die Türkei die Kontrolle über die Gerüchte, dass es noch viel mehr Todesfälle geben würde.