Zuvor war geplant, dass das Aktienpaket des neuen, aber verlustbringenden nachhaltigen Energiekonzerns BayWa r.e. vollständig an den Miteigentümer Energy Infrastructure Partners (EIP) übergeht. Diese Vereinbarung ist jedoch gescheitert, sodass BayWa weiterhin die Mehrheitsbeteiligung im Energiesegment behält.
Durch das Scheitern des Deals mit EIP musste BayWa alternative Finanzierungsmöglichkeiten suchen, um seine Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien zu unterstützen. Das Unternehmen hat nun etwa 435 Millionen Euro Finanzierung für die Umstrukturierung von BayWa r.e. gesichert, nach Vereinbarungen mit Anteilseignern und Geldgebern.
Diese zusätzliche Finanzierung besteht aus einer Kombination von Bank- und Aktionärsdarlehen, Kreditlinien und Bürgschaften. Damit sind die Kapitalbedarfe von BayWa r.e. bis Ende 2028 abgesichert. Außerdem profitiert BayWa r.e. weiterhin von der finanziellen Unterstützung und der Branchenerfahrung von EIP.
Mit dieser Finanzierung kann BayWa r.e. seine Transformation im Bereich erneuerbarer Energien beschleunigen. Das Unternehmen plant, seine 51-prozentige Beteiligung von einer Investmentgesellschaft verwalten zu lassen, während EIP seinen 49-prozentigen Anteil behält.
Das Scheitern der ursprünglichen Vereinbarung mit EIP und die anschließende alternative Finanzierung führten zu einer Überarbeitung des Abwicklungsplans, der Ende letzten Jahres erstellt wurde. BayWa bleibt nun Mehrheitsaktionär von BayWa r.e., was vom ursprünglichen Plan abweicht, die gesamte Beteiligung an EIP zu übertragen.
Dies hat zu Unsicherheit über die Zukunft der Umstrukturierung von BayWa geführt. Das Unternehmen muss möglicherweise seine Pläne anpassen, um die Herausforderungen im Bereich der erneuerbaren Energien zu bewältigen und gleichzeitig seine finanzielle Stabilität zu sichern.

