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Angst vor Nahrungsmittelknappheit durch Blockade des Persischen Golfs

Iede de VriesIede de Vries
Internationale Organisationen warnen vor drohenden weltweiten Nahrungsmittelengpässen, falls die Durchfahrt durch den Persischen Golf noch länger blockiert bleibt. In mehreren asiatischen Ländern steht ein Teil der Landwirtschafts- und Lebensmittelindustrie bereits aufgrund von Treibstoffmangel im Transportsektor still.
Nahrungsmittelknappheit droht durch Blockade im Persischen Golf, EU bereitet sich vor.

Auch die Länder der Europäischen Union überprüfen ihre Vorräte an Benzin und Diesel für den Güterverkehr sowie die Verfügbarkeit von Kerosin für die Luftfahrt. Zudem bereiten bereits einige EU-Regierungen Aktionspläne für eine Beschränkung des Energieverbrauchs durch Haushalte und mögliche Rationierungen vor.

Die Landwirtschaftsminister der 27 EU-Länder diskutieren auf ihrer monatlichen Sitzung in Brüssel die wirtschaftlichen Folgen des amerikanisch-israelischen Kriegs gegen Iran und Libanon. Durch die Blockade steigen nicht nur die Preise für Rohstoffe, sondern auch für Chemikalien und Pestizide (Düngemittel), die in der europäischen Landwirtschaft weiterhin intensiv genutzt werden.

Nahrungsmittelpreise

Die internationalen Sorgen über Nahrungsmittelpreise und Landwirtschaft nehmen zu. Zahlreiche Signale deuten auf Produktionsdruck, steigende Kosten und verletzliche Märkte hin, was mögliche Folgen für Verbraucher und Landwirte weltweit hat. Besonders in Ländern mit niedrigeren Einkommen kann sich die Lage rasch verschärfen, da dort weniger finanzielle Spielräume bestehen, um steigende Preise abzufedern.

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Vulnerable Gruppen werden am stärksten getroffen, warnt unter anderem der Internationale Währungsfonds. Höhere Kosten für Nahrung und Produktion können zu Engpässen oder eingeschränktem Zugang zu Grundnahrungsmitteln führen. Dies vergrößert die Ungleichheit zwischen Ländern und Bevölkerungsgruppen.

Rationierungen?

Regierungen und Institutionen stehen unter Druck, einzugreifen. Es wird breit gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, die die Nahrungsmittelproduktion unterstützen und Märkte stabilisieren. Ohne Intervention könnten sich die Probleme weiter verschärfen, berichtete letzte Woche die UN-Ernährungsorganisation FAO.

Die Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten und Rohstoffen steht unter Spannung. Störungen im Transport und Handel sorgen für Unsicherheit und Preiserhöhungen. Davon sind nicht nur Landwirte betroffen, sondern die gesamte Lebensmittelkette.

Auch die Energie- und Treibstoffkosten spielen eine wichtige Rolle. Höhere Preise verteuern Transport und Produktion, was sich auf die Lebensmittelpreise für Verbraucher auswirkt.

Katastrophenfonds

Zusätzlich sehen sich Landwirte mit teureren Düngemitteln und anderen Rohstoffen sowie Betriebsmitteln konfrontiert. Dies kann dazu führen, dass Landwirte weniger produzieren oder ihre Pläne anpassen, was die Verfügbarkeit von Lebensmitteln weiter unter Druck setzt. Der europäische Dachverband der landwirtschaftlichen Organisationen fordert, dass die EU-Landwirtschaftsminister die Schadensregelungen und Katastrophenfonds der EU öffnen.

Dürre und Hitze

Die Produktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und tierischen Produkten zeigt an mehreren Stellen Rückgangssymptome. Ursache dafür ist eine Kombination aus höheren Kosten, Marktunsicherheit und schwierigen Bedingungen für Landwirte.

Zugleich spielen auch klimatische Bedingungen eine Rolle. Extreme Hitze, Dürre und weitere Risiken verstärken den Druck auf die Landwirtschaft. Zusammengenommen sorgen diese Faktoren für eine von Beteiligten als außergewöhnlich beschriebene Situation.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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