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Blockade des Suezkanals blockiert Viehtransporte und den Welthandel

Iede de VriesIede de Vries

Die Blockade des Suezkanals könnte möglicherweise Wochen andauern. Bereits jetzt erleben Hunderte Schiffe erhebliche Verzögerungen, da sie warten mĂŒssen oder den Umweg ĂŒber SĂŒdafrika fahren. Die Zeit drĂ€ngt, denn bei Port SaĂŻd am nördlichen Kanaleingang liegen mittlerweile mehr als 321 Schiffe in Wartestellung.

Bei zwanzig wartenden Schiffen befinden sich auch lebende Nutztiere an Bord. Ob ausreichend Futter und Wasser fĂŒr die Tiere vorhanden ist, ist noch unklar. Meistens haben die großen Viehtransporteure und Reeder einen gewissen Spielraum in ihrem Fahrplan, aber eine langanhaltende Blockade des Suezkanals war nicht einkalkuliert.

Erst in der vergangenen Woche plĂ€dierte die Partei fĂŒr die Tiere erneut fĂŒr ein vollstĂ€ndiges Verbot des Tierexports in LĂ€nder außerhalb der EuropĂ€ischen Union. „Leider ist es keine Ausnahme, dass wĂ€hrend Seetransporten Hunderte bis Tausende Tiere sterben.

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Transporte nach Afrika und in den Nahen Osten dauern wochenlang. Zudem treten hĂ€ufiger Unruhen und UnfĂ€lle auf. Wir mĂŒssen diese Art von Transporten abschaffen“, so die niederlĂ€ndische Europaabgeordnete Anja Hazekamp.

Die EuropĂ€ische Kommission kĂŒndigte zuvor an, 2023 mit einer Anpassung der EU-Vorschriften fĂŒr Tiertransporte beginnen zu wollen, erklĂ€rte jedoch, dass sie in der Zwischenzeit nichts gegen Langstreckentransporte unternehmen könne. Auch Niederlande transportieren jĂ€hrlich noch immer Tausende Tiere zu weit entfernten Zielen ĂŒber See, wie kĂŒrzlich Zahlen der NVWA zeigten.

Am vergangenen Wochenende gelang es im Suezkanal noch nicht, das festgefahrene Containerschiff zu bergen. Nun soll versucht werden, das 400 Meter lange Containerschiff mit Baggerarbeiten und zwei zusÀtzlichen Schleppern wieder in Bewegung zu setzen. Der Schiffsverkehr ist in beiden Richtungen blockiert. Die EVER GIVEN ist auf dem Weg von Yantian China nach Rotterdam.

Der Welthandel droht durch die Kanalsperrung erheblich gestört zu werden. Das Schiff hĂ€lt schĂ€tzungsweise tĂ€glich Waren im Wert von knapp 10 Milliarden Dollar zurĂŒck, so SchĂ€tzungen des Schifffahrtexperten Lloyd’s List. Das summiert sich tĂ€glich 


Je lĂ€nger die Blockade anhĂ€lt, desto grĂ¶ĂŸer wird das Risiko wirtschaftlicher Probleme wie leerer Ladenregale. „EinzelhĂ€ndler und HĂ€ndler verfĂŒgen nicht immer ĂŒber VorrĂ€te großer Produkte und einiger saisonaler Waren wie ElektrofahrrĂ€der, KĂŒhlschrĂ€nke oder Gartenmöbel“, sagte ING-Volkswirt Rico Luman am Mittwoch gegenĂŒber NU.nl. Ein großer Teil dieses Großhandels stammt aus China.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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