In China hat sich der Umfang der Schweinepopulationen größtenteils von dem durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) verursachten Rückgang erholt. Wie das chinesische Landwirtschaftsministerium kürzlich bekanntgab, gab es Ende Juni 46 Millionen Zuchtsauen im Land, mehr als ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor.
Die Anzahl der Schweine stieg innerhalb eines Jahres um fast 100 Millionen Tiere, ein Drittel, auf über 439 Millionen Tiere. Damit ist die Größe des chinesischen Schweinebestands wieder auf das Niveau Ende 2017 vor dem Ausbruch der Schweinepest gewachsen.
Auch die Schweinefleischproduktion in der Volksrepublik nahm in der ersten Jahreshälfte deutlich zu. Laut offiziellen Zahlen wurden 334 Millionen Schweine geschlachtet, ein Anstieg von 86 Millionen Schweinen bzw. 34,4 %. Gleichzeitig stieg die Schweinefleischproduktion auf 27,2 Millionen Tonnen.
Nach Angaben des Ministeriums gab es auch einen Anstieg der Produktion anderer Fleischsorten. Die Rindfleischproduktion in China stieg im Vergleich zur ersten Hälfte 2020 um 6,8 % auf 2,91 Millionen Tonnen. Beim Geflügelfleisch wurde ein Anstieg von 5,8 % auf fast 10,8 Millionen Tonnen gemeldet.
Dem Ministerium zufolge gab es in diesem Jahr bisher elf ASP-Ausbrüche in acht Provinzen, bei denen 2.216 Schweine getötet werden mussten. Im Vorjahr wurden bei 19 Ausbrüchen 13.500 Tiere getötet.
Dies bedeutet, dass die Anzahl der Infektionen in China stark zurückgegangen ist, da 2018 bei 99 Fällen über 800.000 Schweine notgedrungen getötet wurden; ein Jahr später traf dies auf etwa 390.000 Tiere in 63 gemeldeten Ausbrüchen zu.

