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Corona-Verluste für amerikanische Landwirte bereits über 20 Milliarden Dollar

Iede de VriesIede de Vries
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Die Landwirtschaft und Viehzucht in den Vereinigten Staaten werden in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie mindestens 20 Milliarden Dollar weniger einbringen. Die staatliche Unterstützung für den betroffenen Agrarsektor wird diese Verluste nicht ausgleichen können.

Und das vorausgesetzt, dass es in der zweiten Jahreshälfte keine Wiederbelebung des Coronavirus gibt, so berichtet das amerikanische Fachmagazin Successful Farming. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine neue Studie des US-Denkfabrik Council for Agricultural Science and Technology (CAST).

Der Agrarsektor in den USA wird im kommenden Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie Schwierigkeiten haben, wodurch einige Landwirte bereits aufgeben mussten oder gezwungen sein werden, ihre Aktivitäten einzustellen, sagte der Ökonom Allen Featherstone in dem am Montag vorgestellten Studienbericht.

Die Rentabilität der Produktionslandwirtschaft steht im Jahr 2020 durch Corona unter Druck, doch basierend auf den Umständen ab dem 1. Juni verfügt der Sektor über die finanzielle Stärke, um dem Virus standzuhalten, schrieb Featherstone. Eine zweite Infektionswelle, die zum Stillstand der amerikanischen Wirtschaft führt, würde zu einer weiteren Verschlechterung des Sektors führen.

Die Veröffentlichung des Berichts fiel zusammen mit neuen Corona-Quarantänemaßnahmen in einem Dutzend Staaten im Südosten der Vereinigten Staaten. So ist in Florida, Georgia, Alabama und Mississippi die Zahl der Corona-Infektionen wieder stark angestiegen, und frühere Lockerungen wurden zurückgenommen. In mehreren Staaten wurden Restaurants und Schulen wieder geschlossen.

Das CAST-Dokument enthält Berichte von 29 Experten aus den Bereichen Ernährung und Landwirtschaft, mit Themen wie Ernährungsunsicherheit, Gesundheit im ländlichen Raum bis hin zu Arbeitsbeschränkungen in der Fleischproduktion und Landwirtschaft.

Ökonom Jayson Luck von der Purdue University sagte während eines Webinars, dass die Fleischknappheiten im April und Mai infolge von Corona-Ausbrüchen in Fleischverarbeitungsbetrieben als eine Kapazitätsherausforderung betrachtet werden können. Die Fleischproduktion ist in den Vereinigten Staaten stark konzentriert, und die Schlachtkapazität ist eng auf die Viehzucht abgestimmt.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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