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Deutsche Koalition wird noch mehr sparen, verschont aber die Landwirtschaft

Iede de VriesIede de Vries
Die deutschen Koalitionsparteien werden im Haushalt 2025 noch stärker sparen. Aufgrund der „Schuldenbremse“ von FDP-Minister Christian Lindner kommt die Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz mit neuen Einschnitten: fast eine halbe Milliarde Euro weniger. Trotz dieser erheblichen Sparmaßnahmen im deutschen Haushalt für 2025 bleibt der Landwirtschaftssektor weitgehend verschont.
Afbeelding voor artikel: Duitse coalitie gaat nog meer bezuinigen maar ontziet Landbouw

Minister Özdemir hat betont, dass Investitionen in die Landwirtschaft gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit entscheidend sind. Diese sind nicht nur für die Ernährungssicherheit notwendig, sondern auch für die Weiterentwicklung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken. „Die Bauern müssen wissen, woran sie sind“, sagte er zuvor.

Die Entscheidung, den Landwirtschaftssektor weitgehend zu verschonen, unterstreicht den strategischen Wert, den Deutschland seinem Agrarsektor beimisst, so das BMEL. Während andere Sektoren erhebliche Kürzungen hinnehmen müssen, bleibt die Finanzierung für die Landwirtschaft weitgehend erhalten, einschließlich der zugesagten Unterstützung für die Einführung einer neuen Agrarversicherung.

In drei deutschen Bundesländern, darunter Niedersachsen, wird eine Agrarversicherung eingeführt, die speziell auf biodynamische Bauern ausgerichtet ist. Diese neue „Mehrgefahrenversicherung“ bietet Schutz gegen ein breites Spektrum an Naturkatastrophen, die erhebliche Schäden an den Ernten verursachen und die finanzielle Stabilität der Bauern gefährden können. 

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Diese Versicherung ist insbesondere für biologische und biodynamische Bauern von Bedeutung, da diese durch ihre nachhaltigen Anbaumethoden oft empfindlicher gegenüber den Folgen von Extremwetter sind. Das BMEL hat diese regionale Maßnahme nicht nur unterstützt, sondern ermutigt auch andere Bundesländer, vergleichbare Versicherungen einzuführen.

Biodynamische Bauern sehen sich häufig größeren Risiken ausgesetzt, da sie konventionelle Schutzmittel wie Pestizide und Kunstdünger nur eingeschränkt verwenden. Dies macht sie besonders abhängig von den Launen des Wetters. Die „Mehrgefahrenversicherung“ soll dazu beitragen, ihre Einkünfte abzusichern, betont Berlin.

Das BMEL erklärt außerdem, dass diese Versicherung auch dazu dienen soll, die übergeordneten Ziele der Agrarwende zu unterstützen. Deutschland strebt an, bis 2030 den Anteil an ökologisch bewirtschafteten Agrarflächen deutlich zu erhöhen. Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hofft, dass weitere Bundesländer folgen, um die ökologische Landwirtschaft in ganz Deutschland zu stärken​.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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