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Deutscher Eilrat nach vereiteltem Anschlag auf Flughafen Leipzig

Iede de VriesIede de Vries
Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit dem Deutschen Nationalen Sicherheitsrat den Fund einer Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle besprochen. Die Ermittlungen wurden inzwischen auf Bundesebene hochgestuft.
Deutschland in höchster Alarmbereitschaft nach vereiteltem Drohnenanschlag auf Flughafen Leipzig. — Foto: Pexels

Der Sicherheitsrat diskutierte ebenfalls den Vorfall mit einem zweiten unbekannten Objekt. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen ĂŒbernommen. 

Ukrainisch

Die Drohne wurde in der NĂ€he von ukrainischen Antonov-Transportflugzeugen entdeckt. Leipzig/Halle ist ein wichtiges Fracht-Drehkreuz und wird von den Behörden als kritische Infrastruktur eingestuft. Der Vorfall hat dadurch auch die Debatte ĂŒber den Schutz von FlughĂ€fen gegen Drohnen verschĂ€rft.

Die Drohne wurde in der NĂ€he der sĂŒdlichen Start- und Landebahn von Leipzig/Halle gefunden. Kurz zuvor wurde ein unbekanntes Flugobjekt in der Umgebung des Flughafens beobachtet.

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Nach der ersten Beobachtung wurden beide Start- und Landebahnen vorĂŒbergehend geschlossen und mehrere FlĂŒge umgeleitet. Die nördliche Bahn konnte etwa zwei Stunden spĂ€ter wieder geöffnet werden. Nach Angaben der Behörden bestand keine Gefahr fĂŒr Passagiere oder Flughafenpersonal.

Zweite Drohne

WĂ€hrend der Störung kam es zu einem zweiten Vorfall. Ein Frachtflugzeug, das wegen der geschlossenen Landebahn nicht in Leipzig landen konnte, kollidierte mit einem unbekannten Objekt. Möglicherweise handelte es sich um eine zweite Drohne. Das Frachtflugzeug wich nach Hannover aus und landete dort. Bei der Inspektion wurden leichte SchĂ€den festgestellt. 

Ob die beiden Ereignisse miteinander verbunden sind, ist bisher nicht geklĂ€rt. Die deutschen Behörden haben noch keinen offiziellen TĂ€ter benannt. Innenminister Alexander Dobrindt sprach von einem neuen Bedrohungsszenario. 

Auch bereits frĂŒher

Die VorfĂ€lle werden als mögliches hybrides Angriffsszenario untersucht, ein politisches Motiv ist jedoch noch nicht bestĂ€tigt. Leipzig/Halle hatte bereits zuvor Sicherheitsprobleme. Im Jahr 2024 entzĂŒndete sich eine Brandbombe in einem Logistikzentrum am Flughafen. Auch Drohnenbeobachtungen hatten zuvor zu temporĂ€ren Unterbrechungen des Flugverkehrs gefĂŒhrt.

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Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederlĂ€ndischen Originalversion generiert.

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