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FAO-Index: Lebensmittel aus Milch, Fleisch, Getreide und Geflügel wieder teurer

Iede de VriesIede de Vries
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Landwirtschaftliche Produkte auf dem Weltmarkt sind im August erneut teurer geworden. Damit stiegen die Weltmarktpreise für wichtige Agrarprodukte zum dritten Mal in Folge.

Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom mitteilte, ist ihr Preisindex für alle Produktgruppen im Vergleich zum Juli um 2 % gestiegen.

Unter anderem spielte auch die Abwertung des Dollars dabei eine Rolle. Vor allem der FAO-Subindex für Zucker stieg im August um 6,7 %. Die schlechten Ernteaussichten für die Europäische Union und Thailand infolge des Wetters sowie die lebhafte Nachfrage nach Zucker auf dem Weltmarkt durch China sorgten für einen Auftrieb auf dem Zuckermarkt. Der FAO-Preisindex für pflanzliche Öle stieg im Monatsvergleich um 5,9 % auf 98,7 Punkte; den höchsten Stand seit Januar.

Der Getreidepreisindex stieg im August um 1,9 % auf 98,7 Punkte. Nach Angaben der FAO-Experten waren es vor allem Sorghum, Gerste, Mais und Reis, die im Preis zulegten. Die Subindex für Milchprodukte bewegte sich hingegen seitwärts auf einem Niveau von 102 Punkten.

Den Experten zufolge wurden Käse und Vollmilchpulver günstiger. Andererseits sind die Butterpreise gestiegen, da Europa aufgrund der lebhaften Nachfrage auf dem Binnenmarkt weniger Ware exportierte. Zudem gaben die Kühe in der EU wegen der Hitze weniger Milch.

Der FAO-Index für die weltweiten Fleischpreise bewegte sich ebenfalls kaum und lag im Monatsvergleich bei 93,2 Punkten. Den Experten in Rom zufolge sind die Preise für Geflügel, Schaf- und Rindfleisch aufgrund der nachlassenden weltweiten Importnachfrage gefallen. Andererseits wurde Schweinefleisch teurer, unter anderem wegen der kräftigen Einkäufe Chinas auf dem Weltmarkt.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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