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Flandern will schnell auf E-Autos umsteigen, wenn ausreichend Ladestationen vorhanden sind

Iede de VriesIede de Vries

Die flämische Regierungskoalition hat sich auf eine strengere Klimapolitik geeinigt, bei der die Landwirtschaft weniger Treibhausgase verursachen darf, die Viehbestände aber nicht verkleinert werden müssen. Flandern wird jedoch zügig auf Elektromobilität und Gebäudedämmung umsteigen.

Früher hatte sich Flandern zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen innerhalb von zehn Jahren um 35 Prozent zu senken. Dies wird nun auf eine Reduktion um 40 Prozent im Vergleich zu 2005 erhöht.

Die Regionalregierung in Antwerpen verlangt, dass der Agrarsektor seine CO2-Emissionen um mindestens 25 % senkt, für Methan wird ein Reduktionsziel von minus 30 % festgelegt. Das ist eine erhebliche Verschärfung gegenüber dem aktuellen Stand.

Auch für die flämische Industrie wird die Messlatte um 10 Prozent angehoben. Unternehmen ohne Klimaplan erhalten künftig keine wirtschaftlichen Subventionen mehr. Die Regierung setzt dabei vor allem auf zukünftige Innovation und neue Technologien.

Um das Ziel des Pariser Abkommens erreichen zu können, hat die flämische Regierung rund 40 Maßnahmen ausgearbeitet. Umweltministerin Hilde Crevits (CD&V) wird diese Botschaft an diesem Wochenende auf der Klimakonferenz in Glasgow verbreiten.

So wird im Jahr 2029 (in sieben Jahren!) der Verkauf neuer Personen- oder Nutzfahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor „ausge phased“. Im verkehrsreichen Flandern ist das ein riesiger Fortschritt für Emissionen und öffentliche Gesundheit, es wird jedoch keine Kilometergebühr eingeführt.

Dieser beschleunigte Umstieg auf „elektrisches Fahren“ ist allerdings an drei Bedingungen geknüpft: ausreichendes Angebot, ein bezahlbarer Preis und genügend Ladestationen. Andernfalls wird die Frist verschoben. Es wird danach kein Verbot des Verkaufs von Gebrauchtwagen mit Verbrennungsmotor geben.

Die flämische Regierung strebt bis 2030 eine Million Elektroautos sowie 100.000 Ladepunkte im öffentlichen Raum und auf privaten Grundstücken an, die von allen genutzt werden können.

Ab 2023 wird es eine Renovierungspflicht für Käufer eines energieintensiven Hauses geben. Ab 2023 wird für Neubauten eine Verpflichtung eingeführt, mit Hybrid-Wärmepumpen zu heizen. Und ab 2026 wird bei Neubauten kein Erdgasanschluss mehr möglich sein. Die flämische Regierung wählt damit nach eigenen Angaben einen Weg, bei dem alle Wohnungen bis 2040 energieeffizient sein sollen.

Tags:
Umwelt

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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