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Französische Landwirte stellen Kontakt zwischen Land und Stadt wieder her

Iede de VriesIede de Vries

Die bekannteste Landwirtschaftsmesse in Frankreich, Le Salon International de l’Agriculture (SIA), findet zum ersten Mal seit 1964 nicht statt. Stattdessen veranstaltet das landwirtschaftliche Frankreich in den kommenden Monaten einen "Tag der offenen Tür" und die französische Regierung hat "nationale Landwerktage" ins Leben gerufen.

Französische Landwirte und das ländliche Gebiet genießen aus verschiedenen Gründen nicht immer den besten Ruf unter den mehr als 67 Millionen Franzosen. Die Absage der Salon International de l’Agriculture wird nun genutzt, um den Dialog anzukurbeln und die landwirtschaftliche Bindung zu Bürgern und Regierung zu stärken.

In diesem Jahr startet die französische Stiftung #agridemain am 18., 19. und 20. Juni 2021 die Nationalen Landwerktage, wie der Wochenbericht der Landwirtschaftsabteilung der niederländischen Botschaft in Paris berichtet. An drei Tagen werden 500.000 Franzosen an 5.000 landwirtschaftlichen oder Agrar-Lebensmittelstandorten empfangen.

Der größte Bauernverband FNSEA möchte vor allem ein positives Signal senden und "Best Practices" über die nationalen Medien in den Vordergrund stellen. Eine andere Bauernorganisation veranstaltet am 4. März in Paris eine Demonstration, um auf die agrarische "Malaise" aufmerksam zu machen.

Diese Landwirte wollen nicht ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen, sondern ziehen in die Hauptstadt, um auf alle landwirtschaftlichen Betriebe aufmerksam zu machen, die schließen müssen. Sie wollen nach eigenen Angaben den Dialog mit der französischen Öffentlichkeit über heikle landwirtschaftliche Themen führen.

Außerdem widmet der französische öffentlich-rechtliche Rundfunk in den kommenden zwei Wochen dem ländlichen Raum täglich Aufmerksamkeit. France Télévisions sendet täglich Dokumentationen, Debatten und Unterhaltungsprogramme als Gegenpol zum regelmäßigen "Agri-Bashing" in den französischen Medien.

Präsident Emmanuel Macron besuchte Anfang dieser Woche einen gemischten Ackerbau- und Viehzuchtbetrieb in der Nähe von Dijon. Dabei sprach Macron zusammen mit Landwirtschaftsminister Julien Denormandie mit verschiedenen Landwirten, Lebensmittelverarbeitern und Händlern über die Gewinnverteilung in der Lebensmittelkette.

In den kommenden Monaten ist geplant, im ganzen Land Bauernmärkte abzuhalten, auf denen man lokal produzierte Produkte probieren kann, die direkt vom Bauern verkauft werden. Und wenn es die sanitären Bedingungen erlauben, wird am 14. und 15. Mai an der Seine in Paris eine Verkostung von Wein, Bier, Käse und Wurstwaren stattfinden.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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