IEDE NEWS

Landwirtschaftsberater in Japan fordert Tokio ebenfalls zu weniger Methanemissionen auf

Iede de VriesIede de Vries

Der niederländische Landwirtschaftsberater in Tokio hat während eines Symposiums des japanischen Landwirtschaftsinstituts NARO für eine niederländisch-japanische Zusammenarbeit zur Reduzierung der weltweiten Methanemissionen plädiert.

Landwirtschaftsberaterin Denise Lutz war Anfang Oktober eine der Gastrednerinnen auf einem digitalen Symposium, das von dem japanischen Pendant der WUR, NARO, organisiert wurde. Das Symposium zog die Aufmerksamkeit von mehr als 500 Teilnehmern aus der japanischen Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und Regierungsstellen auf sich.

Auf dem Symposium wurde unter anderem eine japanische Studie zur Methanverringerung vorgestellt, „die einen guten Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Austausch zwischen unseren Ländern darstellen kann“.

Das Symposium präsentierte einen Überblick über alle Arten von Forschung in Japan – von der Anpassung der Futterzusammensetzung und Entwicklung von methanunterdrückenden Futtermittelzusätzen bis hin zur Zucht von methanarmen Rindern und schließlich der Entwicklung personalisierter Fütterungssysteme auf Basis von Smart Pills.

Für die Entwicklung neuer Techniken und Technologien ist laut der niederländischen Landwirtschaftsdiplomatin die Bildung öffentlich-privater Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit essentiell. Indem Fachwissen gebündelt wird, können wichtige Innovationen beschleunigt werden, sagte sie. Dabei stellte sie fest, dass – ebenso wie in Niederlande – auch Japan die Forschung in diesem Bereich fördert.

Sie verwies unter anderem auf den von DSM entwickelten Futtermittelzusatz, der die Methanemissionen von Wiederkäuern reduziert. Der Futtermittelzusatz wurde auf dem Milchcampus der Wageningen University & Research von einem Konsortium niederländischer Molkereibeteiligter getestet. Das DSM-Produkt wird nun unter der Handelsmarke Bovaer auf den Markt gebracht.

Darüber hinaus erwähnte Lutz den kürzlich eingeführten neuen DSM-Dienst Sustell, mit dem Landwirte ihre Nachhaltigkeitsleistungen messen können.

Eine Woche später war Lutz im Namen der Niederlande Gast auf der Agri-Week in Tokio. Diese führende Fachmesse für Agrartechnologie in Japan umfasste alle Arten von landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln, Materialien, Technologien und Dienstleistungen. Dabei wurde auch viel Aufmerksamkeit auf intelligente Technologien für die nächste Generation der Landwirtschaft gelegt, etwa Fabriksysteme sowie AI-/IT-Lösungen.

In Japan besteht großes Interesse an Präzisions- und intelligenten Technologien, da das Land mit einem ernsthaften Arbeitskräftemangel im Agrarsektor zu kämpfen hat. Das Durchschnittsalter der Landwirte in Japan liegt bei fast 68 Jahren. Fast drei Viertel sind 65 Jahre oder älter. Arbeitszeitsparende Technologien werden als Lösung gesehen, um die Produktivität aufrechtzuerhalten.

Der niederländische Beleuchtungsspezialist CCS zeigte verschiedene Philips GreenPower LED-Lampen für den Pflanzenanbau und den Glashausgartenbau. „Licht“ ist einer der wichtigsten Faktoren für das Pflanzenwachstum. Wenn sich die Wellenlänge und/oder Intensität des Lichts ändert, verändert sich die Pflanzenform und/oder der Nährwert.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

Verwandte Artikel