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Mehr Umsatz bei Syngenta durch Corona, Kälte und Dürre in China, USA und EU

Iede de VriesIede de Vries

Die agrarchemische Gruppe Syngenta erzielte im ersten Halbjahr deutlich mehr Umsatz und Gewinn. Die Kälte in Europa und die anhaltende Trockenheit in den Vereinigten Staaten förderten die Nachfrage nach chemischen Pflanzenschutzmitteln.

Die agrarchemische Gruppe steigerte ihren Umsatz in den ersten sechs Monaten dieses Jahres insgesamt um fast ein Viertel auf 14,4 Milliarden Dollar.

Syngenta gibt an, dass alle Geschäftsbereiche der Gruppe ein zweistelliges Wachstum verzeichneten. Allein die chinesische Tochtergesellschaft Syngenta Group China erhöhte den Umsatz um fast die Hälfte auf 4,2 Milliarden. Auch der größte Geschäftsbereich Syngenta Crop Protection wuchs um ein Fünftel auf 6,8 Milliarden Dollar.

Im Vergleich zum ersten Quartal hat Syngenta das Tempo von 20 auf 28 Prozent wieder erhöht. Das Ergebnis in der ersten Jahreshälfte spiegele das große Interesse der Landwirte an nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen wider, heißt es in der Pressemitteilung. Das Geschäft mit biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln wuchs um 27 Prozent.

Der Klimawandel treibt die Nachfrage ebenfalls an: Landwirte setzen immer mehr Produkte ein, um den Folgen der anhaltenden Dürre in Nord- und Lateinamerika, der langanhaltenden Kältewelle in Europa und den weltweiten Überflutungen zu begegnen.

Auch die Corona-Pandemie erwies sich für Syngenta als Wachstumsmotor: Während des Covid-19-Ausbruchs stockten viele Bauern ihre Vorräte an Futtermitteln und Hilfsmitteln aus Angst vor Versorgungs- und Transportproblemen auf.

Neben dem schweizerischen Pflanzenschutz- und Saatgutunternehmen umfasst die Syngenta Group auch das israelische Unternehmen Adama sowie die Agrarbetriebe des in China ansässigen Sinochem.

Syngenta war ursprünglich ein börsennotiertes Schweizer Unternehmen, das 2017 für 43 Milliarden Dollar von ChemChina übernommen wurde, das dieses Jahr einen Börsengang plant. Die chinesische Wertpapieraufsicht hat kürzlich grünes Licht für einen Börsengang in Shanghai gegeben.

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Agrar

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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