Indien, die Vereinigten Staaten und die Europäische Union, ebenfalls große Agrarproduzenten, sind jeweils für 15 Prozent, 14 Prozent und 13 Prozent verantwortlich.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätzt die Unterstützung der Landwirtschaft in insgesamt 54 Ländern in den letzten zwei Jahren auf rund 808 Milliarden Euro pro Jahr. Die Unterstützung umfasst sowohl Subventionen für Landwirte als auch Preissenkungen für Verbraucher.
In Bezug auf die Agrarförderung hat sich seit Anfang 2010 strukturell wenig verändert, und Versuche, Agrarsubventionen zurückzufahren, sind größtenteils zum Erliegen gekommen.
Die OECD steht der Agrarunterstützung seit Jahren kritisch gegenüber, da sie die Marktmechanismen verzerrt und umweltschädliche Produktionsmethoden aufrechterhält. Laut dem neuen Bericht behindert die Agrarsubvention zudem das Wirtschaftswachstum und die Anpassung an den Klimawandel. Die OECD ruft daher zu Reformen auf.
Der Klimawandel hat laut OECD immer stärkere Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion. Manche Regionen könnten produktiver werden, während andere erhebliche Nachteile durch zunehmende Wetterextreme erfahren. In den meisten Teilen der Welt muss sich die Landwirtschaft an verschlechternde Produktionsbedingungen anpassen.

