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Niederlande unterstützt Entwicklung von Laborfleisch mit 60 Millionen Euro Förderung

Iede de VriesIede de Vries
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Die Regierung stellt 60 Millionen Euro zur Verfügung, um die Entwicklung von Laborfleisch und -milchprodukten zu fördern. Die Investition fließt in ein Konsortium, dem auch der Laborfleischhersteller Mosa Meat und die Universität Maastricht angehören. Das Geld stammt aus dem Nationalen Wachstumsfonds in Höhe von 20 Milliarden Euro.

Damit folgt die Regierung vollständig dem Rat der unabhängigen Beratungskommission unter Leitung des ehemaligen Ministers Jeroen Dijsselbloem. Dies gaben Wirtschafts- und Klimaminister Adriaansens sowie Finanzministerin Kaag bekannt.

Der Nationale Wachstumsfonds wurde 2020 gegründet, um die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der Niederlande zu stärken. Die zugesagten 60 Millionen Euro für Forschung und Förderung von Laborfleisch sind weniger als erhofft: der Antrag des Konsortiums beläuft sich auf 382 Millionen Euro.

Mark Post von der Universität Maastricht präsentierte 2013 den ersten kultivierten Hamburger. Das Fleisch für diesen Burger wurde im Labor anhand einiger Muskelzellen eines Rinds gezüchtet.

In den vergangenen neun Jahren investierte Mosa Meat weiterhin in die Entwicklung und Verbesserung von Laborfleisch. Letzte Woche, bei den Feierlichkeiten rund um den Königstag in Maastricht, erläuterte er kurz dem König Willem-Alexander und Königin Máxima das Verfahren.

Kürzlich hat das Repräsentantenhaus einen Antrag von D66 und VVD angenommen, der Verkostungen von Laborfleisch ermöglichen soll. Während des königlichen Besuchs in Maastricht war dies jedoch noch nicht der Fall.

Die niederländische Regierung unterstützt eigenen Angaben zufolge mit dieser finanziellen Förderung, dass die Zelllandwirtschaft von Laborfleisch zum Standard wird. Obwohl bei diesem Verfahren Zellen von Tieren entnommen werden, kann dies vollständig ohne Schlachtung erfolgen.

So kann Mosa Meat beispielsweise 80 Rindfleischburger aus nur einer einzigen Kuhzellprobe herstellen. Laut dem Unternehmen ist das Ergebnis von konventionell hergestellten Burgern "nicht zu unterscheiden".

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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