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Niederländische Beispiele für eine nachhaltige chinesische Milchindustrie

Iede de VriesIede de Vries

Einige dutzend chinesische Funktionäre aus Unternehmen, Universitäten und Kommunalverwaltungen haben in Peking an einer niederländisch-chinesischen Konferenz zur nachhaltigen Milchindustrie teilgenommen. Dort erklärten niederländische Unternehmen, wie die chinesische Milchwirtschaft modernisiert werden kann.

Das Seminar wurde von der Agrarabteilung der niederländischen Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Sino-Dutch Dairy Development Centre und der Dairy Association of China organisiert. Das gut besuchte Seminar mit dem Titel „Nachhaltige Milchketten: vom Gras bis ins Glas – Beispiele aus den Niederlanden“ wurde auch von der Dairy Association of Anhui unterstützt.

Die chinesische Regierung möchte, dass der Milchsektor selbstversorgender wird und die Branche in dreißig Jahren CO2-neutral ist. Dafür muss die gesamte chinesische Wirtschaft ihre Umweltpolitik grundlegend ändern, und es wird viel Know-how und Technik importiert werden müssen.

Außerdem hat die chinesische Regierung bereits festgestellt, dass das Land mehr und bessere pasteurisierte Milch, fermentierte Milch, Käse, Milchpulver und andere hochwertige Produkte selbst herstellen muss. Im Seminar diskutierten Experten aus China und niederländischen Unternehmen, wie die Milchindustrie nachhaltiger gestaltet werden kann, vor allem darüber, wie die Treibhausgasemissionen reduziert werden können.

Prof. Shengli LI, leitender Wissenschaftler im National Dairy Industry Technology System, betonte die Notwendigkeit einer grünen und nachhaltigen Entwicklung der chinesischen Milchbranche. Er erklärte, dass nur die Hälfte der chinesischen Milchviehbetriebe das Pflanzen- und Futtermodell anwende. Zur Nachhaltigkeit werden Milchviehbetriebe ermutigt, mehr eigenes Futter anzubauen, einzulagern und Kuhmist besser zu nutzen.

Auch China ist mit Landflucht konfrontiert, wodurch weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Die derzeitige chinesische Milchindustrie weist laut der Agrarabteilung der niederländischen Botschaft in Peking eine niedrige Selbstversorgungsquote bei Milchprodukten, viel Umweltverschmutzung und einen Mangel an Milchvieh auf.

Automatisierung, IT, Präzisionslandwirtschaft und die Verbesserung der lokalen Milchviehzucht sind daher die wichtigsten Aufgaben für die künftigen chinesischen Milchviehbetriebe. Prof. Li sieht in der zukünftigen chinesischen Milchindustrie vollautomatisierte Milchviehbetriebe.

Prof. Wei Wang von der China Agricultural University hielt auf der Konferenz einen Vortrag über den Zusammenhang zwischen CO2-Neutralität und chinesischer Milchviehhaltung. Dabei forderte er die chinesische Milchindustrie auf, mehr Augenmerk auf CO2-Neutralität zu legen: „Erhöhen Sie Ihren Gewinn und schützen Sie die Umwelt“.

Mehrere niederländische Milch- und Lebensmittelunternehmen teilten mit den chinesischen Zuhörern ihre Erfahrungen, Visionen und Strategien zur nachhaltigen Milchketten, darunter FrieslandCampina, CRV, Akzo/KNZ, Nutreco und Nedap.

Dieser Artikel wurde von Iede de Vries geschrieben und veröffentlicht. Die Übersetzung wurde automatisch aus der niederländischen Originalversion generiert.

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